Musica Femina
Marianna Martines und Maria Theresia Paradis

Marianna Martines und Maria Theresia Paradis

Das Wien Mozarts war auch eines der Komponistinnen. Irene Suchy geht bei einem geführten Spaziergang den Spuren der Komponistinnen Marianna Martines und Maria Theresia Paradis nach, erschließt ihre Wohn- und Wirkungsstätten sowie historische Dokumente in den Wiener Archiven.

Die Komponistin, Cembalistin, Sängerin und Konzertorganisatorin Marianna von Martines (1744-1812) genoss als Tochter des päpstlichen Nuntius in Wien die Förderung der Herrscherin Maria Theresia sowie des Hofdichters Pietro Metastasio. Sie lebte im Michaelerhaus am Kohlmarkt, wo sie als Konzertveranstalterin ihre wöchentlichen Soireen gab und eine Musikschule gründete.

Maria Theresia Paradis (1759-1824) war als Komponistin, Pianistin und Pädagogin eine der von Kaiserin Maria Theresia geförderten Komponistinnen. Sie war seit ihrem
vierten Lebensjahr blind und regte zu den ersten Blindenmusikschulen in Europa an, komponierte selbst mit Hilfe eines Notensetzbretts und gründete 1808 am Rabensteig 8 eine Musikschule für blinde Mädchen.

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