Sendung 04 /Lost in Bass

16.02.2011

VmiA – Visuals made in Austria ist die Sendung über VisualistInnen und Projektionskunst und darf in dieser Sendung Lost in Bass begrüßen.

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ART:Lost in Bass

Lost in Bass is a Club, a Radio-Show, a Trademark, a T-Shirt, an Event. Lost in Bass are FreakA, Okim, GridG & MoodC.

Lost in Bass erzählen über ihre Zusammenarbeit und künstlerischen Tätigkeitsfelder. Wir finden dabei das Ausstellungswesen in Galerien ebenso wieder, wie Videoflyer oder Musikvideos. Weiters wird über die Ästhetik der Digital Movie Loops gesprochen, wie auch über deren Vorteile und Arbeitstechniken. Die Events von Lost in Bass kann man als verlängertes Wohnzimmer und als Wohlfühlclubs ansehen. Ein fixer Treffpunkt von Lost in Bass stellt das Elektro Gönner, 1060 dar bzw. die Lost in Bass Radio-Show auf orange 94.0

Am Ende der Sendung darf ich Ihnen noch Otto Beckmann vorstellen, Bildhauer und Pionier der Computerkunst. 1966 rief Beckmann die Arbeitsgruppe „ars intermedia“ ins Leben, die sich vorwiegend mit Computerkunst befaßte. Terminologisch ist dies der Beginn der Medienkunst in Österreich.

1968 wurde in Zusammenarbeit mit Oskar Beckmann, einem Sohn des Künstlers, mit dem Bau eines nur für künstlerische Zwecke projektierten Computers, dem Ateliercomputer a.i./70 begonnen. 1970 erzeugten Otto und Oskar Beckmann ihren ersten „Bild-Ton-bezogenen Computerfilm“ („B-T-Z“), der im August 1970 im österreichischen Fernsehen und im November dann im Münchner Arri-Filmtheater gezeigt wurde. Und diesen Film dürfen wir in unserer Sendung vorführen.

Vielen lieben Dank an Richard und Oskar Beckmann vom Archiv Otto Beckmann für die Zurverfügungstellung dieses Filmes und der Bücher über Otto Beckmann.

Bücher zum Thema:

Peer, Peter/ Weibel, Peter. Otto Beckmann (1908 – 1997). Zwischen Mystik und Kalkül. Köln: Verlag der Buchandlung Walther König (2008).

www.archiv-otto-beckmann.com/

www.vmia.at

www.lostinbass.at/

Ausstrahlungstermine:

Fr. 25.02.11 um 21:30 und 02:35

Sa. 26.02.11 um 19:30

So. 27.02.11 um 16:45

Mo. 28.02.11 um 17:30

Di. 01.03.11 um 15:30 und 01:05

Mi. 02.03.11 um 13:30 und 04:40

Do. 03.03.11 um 11:30

Fr. 04.03.11 um 09:30

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Sendung 03/Pepi Öttl

11.01.2011

VmiA – Visuals made in Austria ist die Sendung über VisualistInnen und Projektionskunst und darf in dieser Sendung Pepi Öttl begrüßen.

Pepi Öttl zählt zum Urgestein der VisualistInnenszene und bezeichnet sich selbst gerne als Projekteur, Spielfilmer und Bilderwerfer. Die Zeit der Projektionsspielereien und omnimedialen Versuche des panoptischen Kreises Anfang der 80er Jahre, ist die der analogen Projektion und der Begriff Multimedial kam gerade auf. Im Vordergrund dieser Arbeiten stand der Spass und die Umfunktionierung und Austestung der maschinellen Möglichkeiten.

Und um es mit den Worten von Wolfgang Kopper auszudrücken: „Wir haben auf alles projiziert, sogar bis nach Amerika“.

Die legendäre filmdisco beispielsweise ist aus der Idee entstanden, Licht über Film zu setzten. Es handelt sich dabei um eine Ganzraumprojektion, die von 1989 bis 1996 über 30 Präsentationen hatte mit bis zu 80 Projektionsmaschinen. Die Protagonisten damals waren Thomas Renoldner, Florian Flicker, Pepi Öttl und Wolfgang Kopper.

Die verzerrte Projektion ist bei Pepi Öttl ebenfalls ein großes Thema, wie wir in dieser Sendung sehen werden. Weiters im Repertoire etwa die Wasserprojektion „Kunst im Dom“, Lichtervögel und sein erster „Ton-Film“.

Als Vorreiter und Wegbereiterin werden am Ende Kurt Kren und Helga Philipp vorgestellt. Die Grundlage für die experimentellen Filme von Kurt Kren unterliegen den Gesetzten der Wahrnehmung und der Physiologie des Sehens. Charakteristisch für Krens Filme ist der Schnittrhythmus und das Schnittschema bzw. die Schnittechnik. Die Verbindung von Krens Filmen zur bildenden Kunst finden wir in der Rhythmisierung eins Op-Art-Bildes von Helga Philipp wieder. Bereits in den 1960er Jahren beschäftigte sich die Künstlerin mit Op-Art, Kybernetik und Computerkunst. Helga Philipp gilt als Pionierin der konkreten Kunst und der Op Art und als deren wichtigste Anregerin und Vermittlerin in Österreich. 2009 widmete das Landesmuseum Niederösterreich der verstorbenen Künstlerin, Theoretikerin und Pädagogin die bislang umfassendste Retrospektive.

Vielen Dank an den Springer Verlag Wien für die Zurverfügungstellung des Katalogbuches zur Ausstellung „Helga Philipp. Poesie der Logik“ erschienen 2010, herausgegeben von Carl Aigner und Gerald Bast.

Ein weiteres Dankeschön gilt Hans Hurch und Sixpack Film für die Vorfürhmöglichkeit des Filmes „11/65 Bild Helga Philipp“ von Kurt Kren.

Bücher zum Thema:

Aigner, Carl/ Bast, Gerald (Hrsg.) Helga Philipp. Poesie der Logik. Wien: Springer Verlag (2010).

Scheugl, Hans (Hrsg.) Ex Underground. Kurt Kren, seine Filme. Wien: PVS Verleger (1996).

www.springer.com

www.vmia.at

Ausstrahlungstermine:

Fr. 28.01.11 um 21.30 und 02.35

Sa. 29.01.11 um 19.30

So. 30.01.11 um 17.30

Mo. 31.01.11 um 17:30

Di. 01.02.11 um 15:30 und 01.05

Mi. 02.02.11 um 13:30

Do. 03.02.11 um 11:30

Fr. 04.02.11 um 09:30

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Sendung 02/starsky

22.12.2010

VmiA – Visuals made in Austria ist die Sendung über VisualistInnen und Projektionskunst und präsentiert in dieser Sendung Julia Zdarsky.

starsky ist in die Kunstgeschichte eingegangen mit ihren Projektionen auf das Bundeskanzleramt 2000-2003. starsky besticht durch Einzigartigkeit, was sich nicht nur in ihren Live-Video-Sets wiederspiegelt.

Es werden Fragen seitens politischer Aktivitäten im projektionistischen Rahmen diskutiert, sowie die philosophischen Denkansätze besprochen. Mit ihrer Sprache dringt starsky tief in unser Gehirn ein und aktiviert Impulse die nichts mehr mit einer oberflächigen Behübschung zu tun haben, sondern mit Stimulation auf hohem Niveau.

Im Bereich Historie wird diese Sendung mit einem Genius des Biedermeier abgeschlossen, nämlich mit Ludwig Döbler. Ludwig Döbler war Zauber- und Projektionskünstler und kann, bedingt durch seine Vorführung des Phantascops als Urvater des Films angesehen werden. 1845 schaffte es Franz Freiherr von Uchatius, lebende Bilder zu projizieren. Döbler war von dieser Idee begeistert und verbessert das Gerät daraufhin, indem er es mit dem Drummond´schen Kalklicht koppelt, um so eine hellere Projektion zu erreichen. Als das Gerät ausgereift war, nahm er für die Projektion ebenfalls die gezeichneten Figuren der Stampfer´schen Scheiben. 1847 ist es soweit und das Patent für das Phantaskop wurde von Döbler am 5. Jänner eingereicht.

Im Video sehen Sie ein Interview mit Robert Kaldy-Karo, dem Direktor des Zaubermuseums in Wien. Er ist Autor des Buches „Ludwig Döbler. Genius des Biedermeier.“

Vielen Dank an das Zaubermuseum Wien für die Zurverfügungstellung der Bilder und Musik. Ebenso einen Dank an Ing. Dr. Franz Schlager von der Universität Salzburg für die Bilder des Bilderwerfers Phantascop, welcher  im Jahr 1996 nachgebaut wurde.

Bücher zum Thema:

„Ludwig Döbler. Genius des Biedermmeier“ von Robert Kaldy-Karo, erschienen im Verlag Novum, Horitschon 2001

„Von Döbler bis DV-Cam. Ergonomics für Amateurfilm. Zur Geschichte der Kinematographie“, erschienen im Peter Lang Verlag – Europäischer Verlag der Wissenschaft 2000, herausgegeben von Franz Schlag und Peter Gruber

www.vmia.at

www.starsky-projections.com

www.zaubertheater.at

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Sendung 01/OchoReSotto

06.12.2010

VmiA – Visuals made in Austria ist die Sendung über VisualistInnen und Projektionskunst. In Künstlergesprächen wird das Spektrum der visuellen Arbeitsbereiche sichtbar gemacht und mit Videos anschaulich bereichert. Zum Abschluß jeder Sendung gibt es Informationen zu PionierInnen und VorreiterInnen. Die Künstlergespräche lösen sich ab mit Diskussionsrunden, Außendrehs und Videomoderationssendungen.

Der/die VisualistIn beschäftigt sich mit der Bespielung von Räumen, Flächen, Fassaden, öffentlichen Plätzen. Alles kann zur Leinwand und projiziert werden. Ziel ist ein freier Erlebnisbereich, ein Eintauchen und drinnen sein in einem Erlebnis, die unangemeldete Konfrontation mit dem Publikum, das Finden von visuellen Metaphern zur Umsetzung von Literatur oder im Theater. Der Bogen spannt sich über weite Bereiche visueller Inszenierungen, von Ambient Cinema über stereoskopisches Echtzeit-Theater, Oper, Literaturvisualisierung, Installationen, klassische Musik, Clubkontext usw.

Den Auftakt machen Stefan Sobotka und Volker Paul Sernetz. Die 2 Grazer Filmkünstler, Filmproduzenten und Raumgestalter sind seit 2003 unter dem Namen OchoReSotto tätig. Collagenartig verschmelzen ihre Laufbilder Super8-, Dia- und Digitalprojektionen zu einem Augenschmaus der Superlative.

Zum Abschluß wird noch Simon von Stampfer vorgestellt, der mit seinen stroboskopischen Scheiben wichtige Vorarbeit für die Kinematographie geleistet hat. Im Videobeitrag werden wir die Scheiben in Bewegung sehen. Vielen Dank an Mag. Dr. P. Amand Kraml, Direktion der Sternwarte Kremsmünster für die zur Verfügungstellung der Scheiben.

Bücher zum Thema:

„Die Mobilisierung des Blicks“ von Ernst Kieninger und Doris Rauschgatt. Erschienen im PVS Verlag, Wien 1995

„Die Kunst des Einzelbildes“ – Animationen in Österreich – 1832 bis heute von Christian Dewald / Sabine Groschup / Mara Mattuschka / Thomas Renoldner (Hg.). Verlag Filmarchiv Austria, Wien 2010

www.vmia.at

www.ochoresotto.com

www.filmarchiv.at

www.specula.at

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Herzlich Willkommen!

18.10.2010

Welcome to Okto.tv. This is your first post. Edit or delete it, then start blogging!

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