Kategorie Archiv
Yuri’s Night 2010 im Museumsquartier
31.03.2010
Was den Christen das Weihnachtsfest, den Sozialisten der 1. Mai oder den US-Bürgern der 4. Juli, das ist für die Raumfahrtfreunde der 12. April: Der Tag, an dem alles begann. An diesem historischen 12. April 1961 flog zum ersten Mal in der Geschichte ein Mensch in den “Kosmos” und kehrte heil wieder zurück. (more…)
Blogteleskop #18
25.01.2009
Anmerkung: Dieser Beitrag entspricht nicht der Meinung des Teams von SuperNova, sondern gibt die persönliche Meinung des Teammitgliedes Maria Pflug-Hofmayr wieder.
Das Jahr der Astronomie hat eben erst begonnen und löst schon zu Beginn heftige Kontroversen aus. Was war nochmal das Ziel dieser Veranstaltung? Den Menschen den Himmel näher zu bringen – oder ihn überhaupt wieder zugänglich zu machen. Wem der Himmel – oder sagen wir gleich, der Raum außerhalb der kleinen Kugel, auf der wir leben – bisher egal war, der hat Gelegenheit einmal einen Blick darauf zu werden, ihn kennenzulernen.
Viele jedoch, die generell gern ab und zu den Himmel beobachten würden, haben nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten, weil sie sich kein Flugticket nach Afrika oder Südamerika leisten können. Ja, so paradox es klingt: man kann an den meisten Orten der Erde (zumindest da, wo Menschen leben) kaum Sterne sehen und sonst sowieso nichts (sprich: Nebel, Galaxien oder Sternhaufen). Daher ist eins der Ziele des Internationalen Jahres der Astronomie, einerseits ein Bewusstsein für diese Problematik zu schaffen und andererseits auch die Situation, den Ist-Zustand zu verbessern.
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Phoenix gelandet
26.05.2008
Eines Tages werden wird SuperNova solche Beiträge gestalten:
http://www.jpl.nasa.gov/videos/phoenix/phx20080327
Die Landung der Raumsonde Phoenix auf dem Mars ist heute Nacht gelungen! Demnächst also: noch mehr aktuelle Berichte vom Roten Planeten. Inzwischen hat die Sonde nach ersten Schwierigkeiten eine Probe in einen Analyse-Ofen geschaufelt und Eis gefunden!
Missionsseite Phoenix
Phoenix / NASA
Der Mond im Schatten der Erde
08.02.2008
In der Nacht von 20. auf 21. Februar können Nachteulen oder extreme Frühaufsteher eine totale Mondfinsternis beobachten. Lassen Sie sich das trotz der späten (oder frühen) Stunde (je nachdem) nicht entgehen – die nächste Gelegenheit gibts nämlich erst wieder im Jahr 2010!
Hier finden Sie Details zum Verlauf der Finsternis
Komet Holmes
04.12.2007
Am 24. Oktober dieses Jahres beobachteten Astronomen, dass der gewöhnlich sehr lichtschwache Komet 17P/Holmes sehr viel heller war als erwartet. Nur wenige Stunden später war den Astronomen klar, dass dieser Komet seine Helligkeit von Minute zu Minute steigerte. Bis zum nächsten Tag, dem 25. Oktober, erhöhte sich Holmes Helligkeit bereits auf 2.6 Größenklassen. Das bedeutet, dass man ihn mit freiem Auge am Sternenhimmel beobachten konnte, sogar in der Großstadt! Innerhalb von nur einem Tag hat dieser Vagabund aus den Randbereichen des Sonnensystems seine Helligkeit damit um das 500.000-fache gesteigert.
Die genaue Ursache für diesen Helligkeitsausbruch ist bis jetzt noch unbekannt. Derzeit kann man beobachten, wie sich eine Wolke aus Staub um den Kometen herum ausdehnt. Der Durchmesser beträgt bereits mehr als 1 Million Kilometer und steigt weiterhin an. Somit ist der Komet Holmes das derzeit größte Objekt im Sonnensystem, wenn man die Ausdehnung berücksichtigt (nicht aber was die Masse anbelangt).

Holmes kann die kommenden Monate über im Sternbild Perseus aufgefunden werden (siehe Sucherkarte). Die Helligkeit hat schon jetzt merklich abgenommen. Unter guten Bedingungen ist der Komet aber immer noch mit freiem Auge am Himmel aufzufinden. Seine scheinbare Winkelausdehnung übertrifft die des Mondes beträchtlich. Da sich seine Helligkeit durch die Ausdehnung der Staubwolke auf einen immer größeren Durchmesser verteilt, darf man annehmen, dass er Ende Dezember oder Anfang Januar nicht mehr mit freiem Auge beobachtbar sein wird.
Präsentation Sondersendung Exoplaneten
18.07.2007
Es ist endlich soweit! Die Sondersendung zum Thema Exoplaneten wird im Kaleidoskop präsentiert.
Sonntag, 29. Juli 2007
19:30 Uhr
im
Kaleidoskop,
Schönbrunnerstraße 91,
im 5. Bezirk.
Öffentlich erreichbar ist das Lokal über U4 Pilgramgasse 12A/13A/14A/59A
Wir Menschen waren schon seit jeher bestrebt unseren Horizont zu erweitern und neue Ufer zu entdecken. Wir haben unseren gesamten Planeten besiedelt und sind derzeit dabei unser Sonnensystem zu erforschen. 8 Planeten haben wir entdeckt und auch mit Raumsonden erkundet – keiner davon ist so vielfältig und lebendig wie unsere Heimatwelt, die Erde.
Doch wie sieht es mit Planeten bei anderen Sternen aus? Es ist noch gar nicht so lange her, da wurde über das Vorhandensein von so genannten extrasolaren Planeten, oder kurz Exoplaneten, nur spekuliert. Moderne Beobachtungstechniken am Ende des 2. Jahrtausends, sowie Weltraumteleskope am Beginn des 3. Jahrtausends, haben uns die Tür zur Erforschung von Planeten um andere Sterne geöffnet. Diese Sendung soll einen Einblick darin geben, welche teils exotischen und interessanten Planeten wir bis heute entdecken konnten, welche Beobachtungstechniken Forscher anwenden um die Planeten zu finden, und wie lange es noch dauern wird, bis wir einen erdähnlichen Planeten gefunden haben werden.
Nach der Sendung gibt es noch die Möglichkeit mit den ProduzentInnen zu diskutieren und Näheres zur Produktion der Sendung Supernova zu erfahren.
Wir freuen uns auf Euer Kommen!
Ausstellung
18.07.2007
16.Juli – 4.August 2007
“Das kleine 1×1 der Raumfahrt”
Astronomie und Raumfahrt zum Anfassen! “Astronomische Zahlen” ist ein Synonym für “unvorstellbar groß”. Wir stellen diese “unvorstellbaren Weiten” anschaulich dar. Zu sehen sind:
- Modelle von Satelliten und Raketen
- Original-Zeitungen mit Berichten über Apollo 11
- Das Sonnensystem
- Sterne und Sternsysteme
- Spin-Offs aus der Raumfahrt
Öffnungszeiten:
Montag – Freitag: 8-20 Uhr
Samstag: 8-12 Uhr
Ort: Pharmaziezentrum, Althahnstraße 14, 1090 Wien;
Beim Portier des UZA II
öffentlich erreichbar: U4/U6 Spittelau;
So kommen Sie zur Ausstellung (Lageplan)
Eintritt frei!
Folder zum Downloaden
Neue Sendung am 25.4.2007
23.04.2007
Vielen Dank an alle, die zur Präsentation am 22.4.2007 gekommen sind! Wer neugierig geworden ist und die nächste Sendung in voller Länge sehen möchte, kann dies ab Mittwoch tun – im Wiener Telekabel oder via Webstraem.
Die Themen der neuen Sendung:
Himmelsüberblick
Kuiper-Gürtel
Kuffner-Sternwarte.
Lassen Sie sich entführen in die Welt der Sterne!
Mit diesen Suchkärtchen können Sie mit einem kleinen Fernrohr nebelige Objekte am Himmel finden.
Arcturus, der hellste Stern im Sterns im Bootes, ist ein roter Riesenstern, der sich in einer Entfernung von 37 Lichtjahren befindet. Er bildet die Spitze des Sternbildes Bootes, welches die Form eines Papierdrachens aufweist. Den eindrucksvollen Kugelsternhaufen M3 können wir an der Grenze von Bootes zu den Jagdhunden erkennen. Am leichtesten zu finden ist dieser, wenn man sich zuerst Arcturus und ?-Bootei sucht. Dann halbiert man die Distanz zwischen den beiden Sternen und schwenkt mit dem Fernrohr im rechten Winkel dazu Richtung Nordwesten. Auf den ersten Blick mag sich dieses Objekt kaum von einem Stern unterscheiden. Aber mit Teleskopen von mehr als 15 cm Öffnung kann der Kugelsternhaufen am Rand schon in Einzelsterne aufgelöst werden. Insgesamt enthält diese Mini-Galaxie etwa eine halbe Million Sterne und ist ungefähr 30-tausend Lichtjahre von uns entfernt. Kugelsternhaufen gehören zum gravitativen Einflussbereich unserer Milchstraße und umkreisen deren Zentrum in einigen Hundert Millionen Jahren.

Im Sternbild Jungfrau verbergen sich einige sehenswerte Deep-Sky Objekte. Eines davon ist die Sombrero-Galaxie, laut Charles Messiers Katalog Nebliger Objekte Nummer 104. Sie befindet sich an der Grenze zum Sternbild Raben. Dieses Sternsystem ist schon mit einem kleinen Amateurfernrohr leicht zu finden. Am besten ist es, seine Suche bei Spica zu beginnen. Dann schwenkt man sein Fernrohr Richtung Westen, bis man dieses neblige Objekt im Bildfeld hat. Schön zu erkennen ist dann das ausgeprägte Staubband der 28 Millionen Lichtjahre entfernten Galaxie.
Zwischen den Sternbildern Jungfrau und Haar der Berenike befindet sich eine interessante Region. Der so genannte Virgo- Galaxienhaufen. Er befindet sich oberhalb des Sternbildes und enthält, wie unsere Suchkarte zeigt, zahllose sehr dicht nebeneinander stehende Galaxien.

Themenschwerpunkt 50 Jahre Raumfahrt
04.04.2007
Sondervortrag “Mondlandung – Fakt oder Fake?”
22. April 2007, 14 Uhr
UZAII (beim Pharmaziezentrum), Hörsaal 8, 1090 Wien
Anfahrt öffentlich (empfohlen! Parkplätze sind rar!)
U4 oder U6 bis Station Spittelau
Eintritt frei (Spende)
Anmeldung unbedingt erforderlich!
E-Mail: supernova@okto.tv

22. April 1969: Armstrong (rechts) und Aldrin proben für die Landung auf dem Mond – in einer Trainingshalle in Houston.
Bei der nächsten Präsentation unserer Sendung gibts als Bonus einen Vortrag zu einem Thema, das gerade im Jahr der Raumfahrt (50 Jahre Sputnik1) bewegt:
Fast vierzig Jahre sind seit dem ersten bemannten Flug zum Mond vergangen. Immer weniger Menschen glauben, dass die Besuche unseres Erdtrabanten damals, Ende der sechziger und Anfang der siebziger Jahre wirklich stattgefunden haben.
Die berechtigte Frage dieser Kritiker lautet: Warum sind wir heute nicht auf dem Mond, wenn wir das angeblich schon vor vier Jahrzehnten konnten? War das Apollo-Programm also nur eine einzige, riesengroße Verschwörung?
Die Argumente sind manchmal schlicht gestrickt, manchmal subtil. Sind sie in Bausch und Bogen falsch, oder sind sie wahr? Zunehmend erscheinen nicht nur den Laien die Argumente gegen eine Mondlandung in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts stichhaltig und überzeugend.
Die Raumfahrtexperten Eugen Reichl und Norbert Frischauf informieren beim Themen- Vortrag “Mondlandung – Fakt oder Fake” umfassend zu diesem Thema. Sie erfahren auf unterhaltsame Weise Wissenswertes zur Mondlandung und zu den neuen Intitiativen Amerikas, die wieder den Mond im Visier haben.
Nachlese
Wir danken Astrooptik Beck für die Unterstützung!

Supernova–Preview am So, 25. Februar 2007
10.02.2007
Die Präsentation der Sendung März-April war abgesehen von technischen Pannen ein schönes Erlebnis. Besonders danken wir Prof. Hermann Mucke und DI Georg Zotti für ihren Besuch. Beide haben an den Beiträgen mitgewirkt und gaben dem Publikum im Anschluss interessante Zusatzinformationen über Kreisgräben und den Sternengarten Georgenberg.
Supernova dankt allen Spendern und Sponsoren!