TV-Premiere am 8.1., 20:00 Uhr
Bei einem Science Slam werden analog zur Idee des ‘Poetry Slams’ wissenschaftliche Arbeiten in wenigen Minuten einem Publikum vorgestellt, um dieses vom jeweiligen Thema zu begeistern. Aber nur wer komplexe Themen wirklich verständlich vermittelt und dabei auch noch pointiert und unterhaltsam ist, kann am Ende des Abends beim Saalvoting des Publikums punkten.
Das Cafe Aera war randvoll, die Stimmung perfekt, als vor wenigen Wochen der erste Wiener Science Slam über die Bühne ging. Sechs Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler begeisterten das Publikum mit kreativen Einfällen. Entnazifizierte Akademiker wurden über die Bühne geschoben, virtuelle Reisen führten ins Innere eines Handys und auf den Mars,in einem Liveexperiment wurde eine echte Wolke erzeugt und Tyra Banks shakte über die Bühne.
Beim anschließenden Voting gab es hitzige Diskussionen im Publikum, weil sich jede Tischbesatzung auf eine gemeinsame Punktevergabe einigen musste. In einer haarscharfen Entscheidung setzte sich am Ende die Medizinerin Jolanta Siller-Matula (29) durch. In einer perfekt durchchoreografierten Performance vermittelte sie in sechs Minuten ihr Fachgebiet Kardiologie. Mit vollem Körpereinsatz samt Säbeltanz veranschaulichte sie eine ganze Reihe von Herzerkrankungen und Behandlungsmethoden und hatte sogar noch Zeit für ein paar gesundheitsfördernde Ratschläge an das Publikum. Und noch lange nach Mitternacht wurde an den Tischen über die “Science Slammer” und ihre Forschung diskutiert.
Der nächste Science Slam findet am 25.1.2011 statt.
Anmeldung, Infos und Kartenreservierung: scienceslam.at

