Archiv: October 2007

Ron Tyler – Best of

24.10.2007

Marc Carnal, die diesjährige Preisträger des Raiffeisen-Malwettbewerbs Pongau und Max Horejs, der Begründer des Maxismus, sind die Stars der Heimwerkersendung Ron Tyler, die auf dem nicht besonders erwähnenswerten Wiener Freak-Stadl OKTO noch manuell ausgestrahlt wird, und sind die besten Entertainer seit Harald Juhnke.

Amina Handke, die übrigens nicht mit dem gleichnamigen Schriftsteller verwandt ist, aber einmal gegen Elfriede Jelinek und Harry Prünster beim gemischten Doppel gewonnen hat, spielt in diesem Artikel eigentlich keine Rolle, ist aber so mediengeil, dass sie der Chefredaktion 100 Euro überwiesen hat, um an dieser Stelle einmal erwähnt zu werden. Amina ist bei OKTO fürs Rauchen zuständig und ein sehr großer Fan von Marc und Max, bestimmt bedeutet es ihr sehr viel, in einem Satz mit diesen großen Namen aufzuscheinen, Letztgenannte haben aber wirklich andere Sorgen, nämlich ihre Karriere.

Nachdem sie im kürzlich angelaufenen Horror-Animationsfilm “Schreck 2″ eine kleine Sprechrolle übernommen hatten und ihr neues Buch “Der Jakobsweg für Alkoholiker – Die besten Beisln” in den Bestsellerlisten plaziert hatten, verklagten sie Roman, der sich heimlich am Cover als Autor angegeben hatte. Als dann das Skandalinterview mit Vera Russwurm noch zusätzlich an den fragilen Gemütern der Pass-Liechtensteiner nagte, wussten die selbsternannten Heiratsschwindler, dass es wieder Zeit wurde, sich ihrer Fernsehshow zu widmen.

An dieser Stelle ist es vielleicht einmal an der Zeit, den tendeziell reißerischen Stil dieses Gratisblattes gegen blanke Fakten auszutauschen – Die Leserschaft verlangt zwar nach schillernden Parabeln aus dem Leben der Reichen und Schönen, saugt jedes noch so nebensächliche Gerücht über die Tyler-Buam auf wie der neue Dyson DC 20 Animal PRO (bezahlte Werbeeinschaltung), doch in diesem Fall gilt es nicht, zu übertreiben oder gar beschönigen, sondern bei der Wahrheit zu bleiben: Den Verantwortlichen gelang es erstmals nicht, sich die Kamera im Medienzentrum auszuborgen, weil sie zu spät dran waren. Nich so gut.

Doch Ron Tyler hieße nicht Ron Tyler, sondern vielleicht Sebastian Vogt oder Hermann Seidl, wenn er nicht stets aus der Not nicht nur eine Tugend, sondern eine Sensation machen würde: Weil durch unglückliche Umstände kein neues Material gedreht werden konnte (Dyson DC 20 Animal PRO – Saugstark/Saustark), wurde speziell für die vielen treuen Fans ein BEST OF gestaltet.

Nicht nur heitere Momente, halsbrecherische Stunts und Stargäste wie Herbert Prohaska, Jazz Gitti, Magic Christian oder Marika Lichter geben sich noch einmal ein Stelldichein, auch bisher nicht gesendetes Material wie die Wetterschau runden diese erlesene Selektion ab. Weiters gibt es Ausschnitte aus dem Skandalinterview mit Vera Russwurm Isabella Richtar auf PulsTV zu sehen.

Die Sendetermine:

26.Okt / 21:30 Erstausstrahlung
27.Okt / 18:30 WH
29.Okt / 18:30 WH
30.Okt / 16:30 WH
31.Okt / 14:30 WH
1.Nov / 12:30 WH
2.Nov / 10:30 WH

Ron Tyler - Marc Carnal und Max Horejs bei Isabella Richtar auf Puls TV
Ron Tyler - Marc Carnal und Max Horejs Wetterschau

Ron Tyler auf PULS TV!

12.10.2007

Heute, ab 18.00 Uhr, auf Puls TV stündliche Wiederholung (noch öfter als bei OKTO):

Ron Tyler zu Gast bei Metro.

Ein Gespräch mit Isabella Richtar über die großen Themen Sex, Karriere und Wetterbericht, das den Brückenschlag zwischen Infotainment und volkstümlicher Unterhaltung spielerisch schafft.

PFLICHT!

Rest of Folge 10

12.10.2007

Leider war es den Verantwortlichen von OKTO bis dato nicht möglich, die Sendezeit von Ron Tyler auf drei Stunden auszubauen, obwohl bereits namhafte Vertreter des Mutterkonzerns aus den Staaten anreisten, um das Programmteam zu überzeugen.
Der traurige Umstand, dass die “super Fernsehsause” (Der Standard) nur 27 Minuten dauert, zwingt das Team von Ron Tyler dazu, nur die absoluten Top-Gags in die Sendung zu nehmen. Natürlich bleiben da Monat für Monat Brüller auf der Strecke, die wir Ihnen aber nicht länger vorenthalten wollen – Hier einige Schmankerl, die es leider nicht in die aktuellen Sendung mit Marika Lichter, Austrofred und Gabriel von der Krieglachern geschafft haben:

Gegendarstellung

08.10.2007

Die beiden Moderatoren der Fernsehsendung Ron Tyler, Marc Carnal und Max Horejs, fühlen sich nicht nur ihren Biographen, sondern vor allem ihren unzähligen Fans gegenüber verpflichtet , auf den NEWS-Artikel vom 3. Oktober 2007 mit einer Gegendarstellung zu reagieren:

Mit großem Entsetzen mussten wir letzte Woche feststellen, dass die Wochenzeitung NEWS nicht nur aus Gerüchten, sondern auch plumpen Unwahrheiten, bösen Unterstellungen und fiesen Verleumdungen einen “Artikel” gebastelt hat, mit dem das schwächelnde Massenblatt wieder einmal im Windschatten von zwei ganz Großen seine Auflage nach oben korrigieren wollte. Wir beide überlegen nach dieser völlig überzogenen, an den Haaren förmlich herbeigezerrten Darstellung, unser Abo abzubestellen.

Sie haben sich, was Niveau betrifft, in einem Kellerabteil eingenistet, und obwohl wir in dieser Disziplin eine Dachterasse bewohnen, auf der wir uns gerne sonnen, es also eigentlich nicht nötig hätten, auf ihre dummsdreisten Frechheiten im Detail einzugehen, möchten wir dennoch einige Punkte Ihrer Titelstory richtigstellen, alleine schon um zu verhindern, dass Ihre anstandslosen Hirngespinste sich noch weiter verbreiten oder sich gar im Volksglauben verankern.

Ron Tyler - Marc Carnal und Max Horejs

Alleine der Aufhänger, die Behauptung, wir wären Alkoholiker, kommt Rufmord gleich und kann so auf keinen Fall stehen bleiben. Viel mehr verhält es sich so, dass wir tagsüber nur zum Mittagessen ein kleines Bier trinken und uns erst am Abend die Hacke wegsaufen, denn wir sind NICHT ALKOHOLSÜCHTIG und können genauso lustig sein, wenn wir nichts trinken, sofern wir einen Gagschreiber haben. Außerdem trinken wir nie alleine, sondern jeden Abend in Gesellschaft. Vielleicht frisst Sie ja der Neid, dass Sie nicht so viel vertragen wie wir, das wird es wohl sein.

Auch die in einem Nebensatz geäußerte Idee, unser Privatleben läge in Trümmern, tat uns nicht nur offiziell, sondern auch wirklich sehr weh. Mit Nachdruck wollen wir festhalten, dass wir beide mehrere Frauen und Kinder haben, die wir sehr gut bezahlen. Privat gehen wir nicht, wie sie schreiben, “in den Keller lachen”, sondern in unsere Wohnküchen, wo wir mit Maggie Fix ganz tolle Suppen kochen und uns über treffliche Karrikaturen förmlich abkeksen.

Besonders entsetzt waren wir aber, dass es Ihnen offenbar nicht gereicht hat, uns als Einzelpersonen in ein negatives Licht zu rücken, sondern dass aus ominösen Papieren, die Sie laut Artikel von einem mittlereren Angestellten zugespielt bekamen, hervorgehen soll, dass der Konzern Ron Tyler in einer finanziellen Krise steckt. Wir wollen darauf nicht mit falscher Bescheidenheit antworten:
Egal, wie viel Geld Ron Tyler ausgibt, nachher wird immer mehr da sein als vorher, so sehr floriert das Geschäft im Osten. Ron Tyler ist nämlich espandiert. So viel zum Thema Recherche.

Zuletzt möchten wir auch noch die Fotomontage ansprechen, die uns nackt, von oben bis unten mit Kot und Urin beschmiert, in einem Luxus-Bordell in Hamburg zeigt, während zwei Edelnutten uns mit ihren Lackschuhen das Gesicht zerkratzen. Denken Sie ernsthaft, die Leser merken nicht, dass das Bild bearbeitet ist? Denken Sie wirklich, mit einem so billigen Trick punkten zu können? Jeder Kind sieht, dass unsere Gemächter per Bildbearbeitung verkleinert wurden. Wenn Sie wüssten, wie lange unsere “kleinen” Freunde sind, würden Sie vor Scham im Erdboden versinken, und genau da gehören Sie auch hin!
Herzlichst,

Marc & Max

Papst-Audienz

05.10.2007

Marc und Max, die beiden Hofnarren des Wiener Community-Senders ORF, haben im Rahmen ihrer Mission für RON TYLER schon so manchen Erfolg gefeiert: Durch die gleichnamige TV-Frauengefängnis-Splatter-Reihe kamen sie im Vorjahr auf Platz 34 der NEWS-Liste der 1000 wichtigsten Österreicher, noch vor Marika Lichter und Autrofred. Außerdem machten sie die marode “Qualitäts”-Zeitung Standard wieder salonfähig und schlugen eine Einladung zur Promi-Millionenshow aus, weil sie es nicht nötig haben, mit einem Schifahrer zu sprechen.
Kurz: Rücken-Marc und Bau-Max befinden sich auf der Leiter, die wir Erfolgs heißen, bereits in luftiger Höhe und haben sich schon oft überlegt, in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen, denn man soll ja schließlich aufhören, wenn es am schönsten ist. Schöner wird es wohl wirklich nicht mehr, denn gerade in letzter Zeit werden den zerbrechlichen TV-Sternchen Zumutungen aufgebürdet, die nicht sein müssten…

Marc Carnal und Max Horejs - Ron Tyler

Letzten Dienstag klingelte das Telefon der Ron Tyler – Sekretärin – Am anderen Ende eine zerbrechliche Stimme mit Bayrischem Akzent. Papst Benedikt XVI. hatte persönlich in der Zentralverwaltung des Konzerns angerufen und wollte um eine Audienz bei seinen großen Idolen beten. “Beten, das passt zu Ihnen”, entgegnete die Sektretärin kühn, leitete den Wunsch aber an die Stars weiter. Diese brauchten natürlich gar nicht lange zu überlegen und sagten sofort nein. Als Künstler hat man genug zu tun und es nicht nötig, sich mit senilen Katholiken abzugeben. Doch der weiße Gottesmann war hartnäckig, klingelte den ganzen Tag Sturm, und schließlich hatte er die Jeansboys von Ron Tyler nicht nur überredet, ihm ihr Gehör und ihre Weisheit zu schenken, sondern es sogar geschafft, dass die beiden zu ihm in den Vatikan anreisten.

Donnerstag Vormittag stiegen die beiden in ihre Limousine ein. Der Chauffeur fuhr lange Umwege, weil er auf Benedikts Wegbeschreibung (“Alle Wege führen nach Rom”) vertraut hatte. Gegen Abend kamen die nun schon leicht gereizten und sich zwanghaft den Geboten der Beherrschung unterwerfenden Tyler-Buam an und trafen sich mit dem Papst.


Dieses Bild entstand, als der Papst die Ron Tyler – Limousine um die Ecke biegen sah

Der fahle Dattergreis hatte drei Seiten mit Fragen vollgeschmiert, doch in der Viertelstunde, die ihm gewährt wurde, gingen sich natürlich nicht alle Anliegen aus. Marc und Max gaben dem Kirchenoberhaupt hilfreiche Ratschläge aus den Bereichen Mode und Lifestyle und ließen ihn auch wissen, dass es am wichtigsten ist, credibility bei den Fans zu haben, dass heute ohne Computer sowieso überhaupt nichts mehr geht und dass es Gott gar nicht gibt. Da die Hilflosigkeit von Benedikt doch rührend war, bekam er von seinen Hausgöttern schließlich noch ein Geschenk: Alte B-Gags, die es aufgrund mangelnder Lustigkeit nicht in die OKTO-Moderationen geschafft hatten. Diese darf er von nun an offiziell in seine lahmarschigen Predigten einbauen, um die Leute wieder zum Zuhören zu bringen.
Durch diese Spende übermütig geworden, wollte sich der maßlose Alte dann zum Abschied auch noch ein Autogramm erschleichen, indem er Marc und Max eine Heiligsprechung für lau anbot. Nichts da, Papa Ratzi! Du bist nichts besonders, nur weil du dir eine DJ Ötzi – Mütze überstülpst und ein bisschen Weihrauch schnüffelst. Autogramme gibt es nur im FANSHOP!! 1,52 Euro wird sich auch die Kirche leisten können.
Schließlich wurde Papst Benedikt von den Ron Tyler – Botschaftern der Herzen noch gesegnet, und ab ging die Post wieder Richtung Heimat.

Irgendwo in Wien sitzen sie jetzt, die sehr genialen Humoristen von Ron Tyler, und denken sich Gags aus. Wir sind schon wieder sehr gespannt.

Der schönste Tag des Jahres

04.10.2007

Gestern war es endlich so weit – Nachdem sich rund 300 Klassen aus ganz Österreich beworben hatten, durften endlich die Sieger von “Ein Tag mit Marc und Max”, nämlich die Schüler der 2c aus dem Sigmund Freud-Gymnasium, ihren Gewinn einlösen.

Bereits um 4 Uhr Früh mussten die fleißigen ABC-Schützen vor dem Ron Tyler – Hauptkomplex eine Zweierreihe bilden und durchzählen, denn der Arbeitstag für die talentiertesten Komödianten von OKTO beginnt sehr früh. Nur der kleinwüchsige Flo, der sehr an seinen Hautunreinheiten und seinen überdimensionierten Ohrmuscheln leidet, fand keinen Partner. Nachdem der Ron Tyler – Hofmusikant einen urdentlichen Tusch gespielt hatte, kamen die großen Stars auch schon zu ihren Gästen und spotteten den leicht missratenen Flo routiniert aus. Da fiel schon mal ein “Spasti”, da kugelte sich sogar Klassenvorstand Birgit Haberl über ein “Pickelface”. Marc (23) und Max (40) – Zwei echte Profis (63)! Mit ihrer heiteren Demonstration von geschliffener Rhetorik, sprühendem Witz und perfektem Timing hatten sie schnell die gesamte 2c (außer Flo) auf ihrer Seite. Marc ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen, dem entarteten Outcast auch noch eine Packung Hauswatschn aufzulegen und überließ schließlich Max den krönenden Abschluss, der dem bleichen Mobbingopfer den Arm so sehr verdrehte, dass Klein Flo nur noch winselnd betteln konnte.
“Jaja, wir waren auch mal jung”, erklärte Marc indes den mittlerweile euphorischen Schülern, und mit Tränen in den Augen erklärte Frau Prof. Haberl, wie stolz sie sei, endlich ihre Jugendidole persönlich kennen zu lernen.

Doch da hatte sich die smarte Klassenmama geschnitten – Natürlich handelte es sich bei den vermeintlichen Ron Tyler – Stars um gebriefte Doubles, denn wer wie Marc und Max acht Tage die Woche ein ausschweifendes Partyleben führt, steht doch nicht um vier Uhr auf! Groß war die Enttäuschung in den jungen Gesichtern, als sich die in puncto Körpergröße und -geruch perfekt gecasteten Männer die Gummimasken vom Gesicht rissen.
Jetzt hieß es warten, Prof. Haberl brachte in Erfahrung, dass die Stars erst am Nachmittag kommen würden. Doch die Tafelklässler machten aus der Not eine Tugend und verbrachten die neun Stunden Wartezeit einfach im Hausinternen Ron Tyler – Kino, wo sie sich alle bisherigen Folgen ansehen durften. Drei Schüler kippten in Ohnmacht, weil sie durch die vielen Freudentränen komplett dehydriert waren, die kleine Jessica musste ins AKH eingeliefert werden, weil sie sich beim Lachen eine Rippe gebrochen hatte, Hermann und seine Freunde rissen schon bei der zweiten Folge den Mund so weit auf, dass ihre Kieferstarre den Tag für sie früh beendete. Auch die anderen Schüler mussten im Lauf des Vormittags von ihren Eltern abgeholt werden, weil die Lustigkeit der Sendungen zu viel für ihre fragilen Körper war.

Als nach der Mittagspause endlich die Helden persönlich kamen, nämlich Marc “In China heißt das Telefonbuch sicher auch Gelbe Seiten” und Max “Haudrauf” Horejs, waren nur noch Frau Prof. Haberl und der kleine Flo übrig. Leider blieb den sehr intelligenten und erfolgreichen Sendungsmachern nichts anderes übrig, als den Taugenichts für seine körperlichen und geistigen Unzulänglichkeiten zu bestrafen. Seine Schultasche landete in der hauseigenen Ron Tyler – Müllverbrennungsanlage, in seine Zahnspange wurden eine fiese Mischung aus Niespulver und Schlagsahne gespachtelt und schließlich wurde der bis auf seine Disney-Boxershort entkleidete Klassenclown gepiekst, getreten und gefoltert.

Frau Haberl bekam noch ein Autogramm in Form eines Arschgeweihs tätowiert, und so neigte sich für die Schüler schließlich ein unvergesslicher Tag dem Ende zu, von dem sie sicher noch ihren Enkeln berichten werden, außer die sitzen den ganzen Tag vorm Computer.