Ass 40 Das Lebensgefühl einer Band
31.05.2011

Warum sendet “prekär” schon wieder etwas über Ass Vierzig?
Wollen wir die Band promoten?
Wir wollen ein Lebensgefühl beschreiben, dass in unserer Gesellschaft verwelkt.
Eine Band die mit Freude arbeitet und viel leistet. Aber nicht fremdbestimmt und zugunsten anderer, sondern um sich mit Freunden zu freuen.
Die Sendung beginnt gleich mit dem wirklichen Leben.
Jack, der Bandleader von Ass Vierzig, wollte unbedingt eine Aufnahme in einer Wiese machen und legte sich prompt in die Brennnesseln. Das kennen wir alle.
“Owa, i bin ka Knira, a Knira bin i ned!” (Jack Blaha)
Links:
Ass Vierzig
Ass 40 auf Facebook
Bandklausur
Was ist Ska?
Ska in Deutschland
Ass 40 daun host gwunna, that’s it!
06.05.2011
Die Austro Ska Band Ass Vierzig hat sich in ihren Texten dem ostösterreichischen Dialekt verschrieben.
Damit er nicht ausstirbt und weil nur er das Lebensgefühl der Ass Vierziger ausdrücken kann.
Auf Kommerz legen sie keinen Wert. Man soll sich an eine schöne Zeit mit ihnen und ihrer Musik erinnern – möglichst lang.
Ambitioniert sind sie aber trotzdem:
am 7. Mai präsentiert die Band ihre erste CD. Natürlich mit Live-Musik.

Das Plakat wurde gleich einmal vom deutschen Zoll beschlagnahmt: wegen Wiederbetätigung.
“prekär” bittet um sachdienliche Hinweise, was an diesem Plakat auf Wiederbetätigung hinweist. Wir konnten es – trotz Lupe – nicht herausfinden.
Aber jetzt ist es wieder freigegeben und ein Artikel in der NÖN erschien auch noch.

In dieser Sendung haben wir Ass Vierzig und ihre Ansichten vorgestellt.
Nicht zu vergessen ihren Haus- und Freiherren Moze zu Rock und Roll, einen Menschen, der das älteste Haus von Velm nicht nur besitzt, sondern auch dafür sorgt, dass es mit Leben erfüllt ist: hier steigen Mulatschags und hier groovt es im Proberaum der Ass 40.
Aber das hört nicht so schnell auf, es wird eine zweite Sendung mit der Austro Ska Band geben.
Nach den Geschichten der ersten Sendung, wird euch “prekär” das Lebensgefühl und selbstverständlich die Musik der Ass Vierziger näher bringen.
Wir bedanken uns bei der Band für die freundschaftliche und professionelle Zusammenarbeit.
Ass 40, das OKTO-Team (wir drehen!) und hoffentlich viele Zuschauer sehen einander am
7. Mai im Gasthaus “Zur Wienerin” in Wasenbruck/Mannersdorf Hauptstraße 18
Bildung und Forschung in Wien
23.03.2011
Was läuft falsch in unserem Bildungssystem?
Wozu sind Eliten gut?
Was hat die Stadt Wien mit Bildung zu tun?
Das wollten wir von Univ.- Prof. Dr. Hubert Christian Ehalt wissen.
Er ist auch noch Obersenatsrat und Wissenschaftsreferent der Stadt Wien.
Wir waren überrascht von seinen fortschrittlichen Antworten!
Univ.-Prof. Dr. Hubert Christian Ehalt
Wissenschaftsbericht der Stadt Wien
Wiener Vorlesungen
Grace M. Latigo zum Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden
17.02.2011
Zum Frauentag spricht Anna Erika Paseka mit der Sängerin und Aktivistin Grace Latigo.
Redakteurin Anna Erika Paseka
Dabei begegnen wir einer afro-slowakischen Wienerin und ihren Ideen und Forderungen

Grace M. Latigo
Fabulous, wonderful, amazing, the one and only Grace M. Latigo in concert.
“Kampf für Frauenrechte im Kapitalismus”
Grace Latigo kam 1982 als 14-Jährige mit ihren Eltern aus der Slowakei nach Österreich. Die Tochter einer Slowakin und eines Unganders wurde 1992 gemeinsam mit ihrem Bruder durch Gesetzesänderungen illegalisiert und lebte sieben Jahre lang ohne Papiere in Österreich. Heute lebt Grace M. Latigo als Künstlerin und Aktivistin in Wien.
Grace ist eine afro-slowakische Wienerin. Nicht freiwillig aber kämpferisch und widerständig kreiert sie ihre Existenz ständig neu. So ermutigt sie Frauen, ihr Leben in einer Schreibwerkstätte zu reflektieren, leitet einen Chor und singt Wiener Lieder, Jazz, Blues und afrikanische Lieder in verschiedenen Sprachen – an japanischen und arabischen Liedern arbeitet sie noch. Grace Latigo ist eine Frau, die auch politisch denkt und kämpft.
Ihr Body Mass Index ist nicht der eines Models, aber Männer stehen auf weiblichen Formen – sie stehen bloß nicht dazu. Nicht nur das kritisiert sie am Patriarchat.
“Darauf spucke ich!”, meint sie voll Verachtung, wenn sie an Trümmerfrauen denkt, die das Land aufgebaut haben, 40 Jahre berufstätig waren und nun mit Mindestpensionen abgespeist werden, die nicht zum Leben reichen.
Gleich auf die erste Frage von Redakteurin Anna Erika Paseka gibt Grace eine klare Antwort: “Feminismus bedeutet für mich Kampf für Frauenrechte im Kapitalismus!”
Grace Latigo über Migration und Illegalisierung im “Standard”
Grace Latigo als Performerin im “Unsichtbaren Theater”
Weltfrauentag Wikipedia
Weltfrauentag RennerInstitut
Buchtippliste 100 Jahre Frauentag

“Meine Worte” ist 2009 im Verlag „aa-infohaus“ erschienen
Betriebsratsrealitäten
08.02.2011

Lhotzkys Literaturbuffet ist nicht nur eine Buchhandlung, sondern auch ein Ort der Begegnung und der Diskussion. Man kann dort Kaffee trinken oder einer Podiumsdiskussion folgen.
Bei der Präsentation einer Studie der GPA-djp-Bildung (Leitung Werner Drizhal) diskutierte auch Kurt Lhotzky mit.
Mit gutem Grund: er war selbst Betriebsratsvorsitzender.
Die Autoren der Studie
Mag. Mario Becksteiner (Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien, Betriebsrat des wissenschaftlichen Personals der Universität Wien)
Mag.a Elisabeth Steinklammer (Grüne Bildungswerkstätte Wien)
Mag. Florian Reiter (IOS-Management)
bieten ihre Forschungsergebnisse auch in einem Buch aus dem ÖGB Verlag an.
ÖGB Verlag
Lhotzkys Literaturbuffet
Literaturbuffet auf Facebook
Die Blogs der GPA djp
Seite 2.0 der GPA djp
Blogs eBetriebsrat
Das Märchen von Bethlehem
12.01.2011
Die christliche Weihnachtsgeschichte – ein Schwindel? Laut dem Althistoriker und Chefredakteur des Magazins “FreidenkerIn”, Dr. Ronald Bilik, sind keine gesicherten Informationen über das Leben von Jesus Christus vorhanden. Vielmehr geht er von einer frei erfundenen Geschichte aus, die sich großteils aus anderen, älteren Religionen zusammensetzt.
Freidenkerbund
Ronys Bibelecke
Die Konfessionsfreien
Die Konfessionsfreien auf Facebook
Zentralrat der Konfessionsfreien und Mitgliedsvereine
Institut für Wissenschaft und Kunst IWK
Der Betriebsrat in der Oper und eine Vorschau auf KriLit
15.12.2010
Die Solistin des Staatsopernballets Karina Sarkissova wurde gekündigt, weil sie Nacktfotos von sich machen ließ.
Ist die Oper prüde? Passen Arbeitsgesetze, die in das Privatleben von ArbeitnehmerInnen eingreifen noch in unsere Zeit?
Das waren nicht die Fragen von “prekär”. Uns interessierte die Arbeit eines Betriebsrates in einem künstlerischen Betrieb.
Kollege Prof. Fritz Peschke gab uns bereitwillig Einblick in seine Arbeit.
Im zweiten Teil unserer Sendung ließen wir uns von Kollegin Isabelle Ourny und Kollegen Michael Wögerer über die kritischen Literaturtage am 17. und 18. Dezember im neuen ÖGB-Haus Katamaran erzählen.
Gewerkschaft KMSfB
KriLit
Mitten in der Krise. Ein New Deal für Europa
13.10.2010
Im AK-Bildungszentrum räumt Stephan Schulmeister mit Lügen und Klischees auf.

Phrasen wie “wir haben über unsere Verhältnisse gelebt”, “wir müssen sparen” und “wir haben Griechenland gerettet” werden als das entlarvt, was sie sind: pure Ideologie und Verschleierung von Tatsachen.
Zum Buch von Stephan Schulmeister

sprechen miteinander
Dr. Stephan Schulmeister, Buchautor und wissenschaftlicher Mitarbeiter des WIFO
Dr. Franz Fischler, Präsident des Ökosozialen Forums, ehem. EU-Kommissar
Mag. Herbert Tumpel, Präsident der Bundesarbeitskammer
Erich Foglar, Präsident des ÖGB
Moderation: MMag. Agnes Streissler, Wirtschaftspolitische Projektberatung
Der Übergang von einem finanz- zu einem realkapitalistischen Regime wird durch massive ökonomische, soziale und politische Verwerfungen geprägt, zuletzt – besonders extrem – zwischen 1929 und Ende der 1940er Jahre.
So wie Reichskanzler Brüning 1930 den Gürtel enger schnallen ließ, so verordnen nun die europäischen Eliten – ausgeweitet auf die gesamte EU – eine radikale Sparpolitik.
So wie Roosevelt ab 1932 versucht nun US-Präsident Obama einen anderen Weg zu gehen, nämlich die Krise durch eine expansive Strategie zu überwinden.
Der Kandidat
20.09.2010


Roman Miculik
Die Aktiven Arbeitslosen haben es satt.
Sie fühlen sich weder von Parteien, noch Gewerkschaften vertreten.
Deshalb kandidieren sie bei den Wiener Wahlen in Meidling für die Bezirksvertretung.
Sie sehen sich aber nicht nur als Arbeitslosenorganisation, sondern wollen auch die Probleme von prekär Beschäftigten aufgreifen.
Sie fordern schlicht und einfach die Einhaltung der Menschenrechte, wie sie in der Deklaration der UNO, auch von Österreich anerkannt wurden.
Vor einem Jahr wurde der Verein deshalb am Tag der Menschenrechte gegründet.

Martin Mair
Gründer und Obmann der Aktiven Arbeitslosen
Martin Mair, selbst Betroffener der “Maßnahmen” des AMS, schildert berührend seinen eigenen Leidensweg. Aber die Opferrolle nahm und nimmt er nicht an.
Er ist kämpferisch und Obmann des Vereines der aktiven Arbeitslosen.
Habt ihr Lust solche Leute kennen zu lernen?
Wann? Jeden 3. Donnerstag im Monat um 17 Uhr
Wo? Im Käuzchen, 1070 Wien, Gardegasse 8 / Ecke Neustiftgasse (U3 Volkstheater)
www.kaeuzchen.at
Aktive Arbeitslose
Aktive Arbeitslose auf Facebook
Tag des Grundeinkommens
Wirtschafts-Lobbyisten gefährden Rechtsstaat
27.08.2010
Neoliberale Lobbyisten mischen sich selbst in die Bildungspolitik ein. “Sparmaßnahmen”, Verschulung des Studiums, elitäre Selektion der StudentInnen, Ausbildung für “die Wirtschaft” statt Bildung.
Das Selbe funktioniert auch beim AMS. Mit Schikanösen Maßnahmen und Bezugssperren sollen billige und willige Arbeitskräfte herangezogen werden. Der Mensch wird nur mehr als Kostenverursacher und “Humankapital” gesehen. Der fahrlässige Umgang mit Daten der “Kunden” des AMS wird wohl als Kollateralschaden gesehen.
Doch es gibt auch Widerstand:
Presse AG
Unsere Uni
Österreichische HochschülerInnenschaft
Wien TV.org

Aktive Arbeitslose
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ARGE Daten
Quintessenz
Arbeiterkammer und Datenschutz
ÖGB und Datenschutz im Job
ÖGB: Es bleibt noch viel zu tun beim Datenschutz
Zum Schluss eine Buchempfehlung:
“Das Recht auf Faulheit” auf Facebook
Wikipedia
