Gesichter der Armut
16.04.2012
Eine soziologische Lesung mit Alban Knecht und der Schauspielerin Ines Kratzmüller.
Dr. Alban Knecht – seine Dissertation handelt von der Produktion von Lebensqualität im Wohlfahrtsstaat – ist der Herausgeber des Buches “Gesichter der Armut”.
“Prekär” stellt daraus den Leidensweg eines russischen Ehepaares in den Mittelpunkt. Obwohl sie sich nichts zuschulden kommen haben lassen, beide mehr als 60 Jahre alt sind, droht ihnen bis an ihr Lebensende die Abschiebung.
Ständig verschärfte Gesetze zur “Aufenthaltsgenehmigung” sind die Ursache – in der Schweiz und in der EU.
Dr. Alban Berg Publikationen
Das war die Lesung
Lhotzkys Literaturbuffet
Wege des Lachens. Jüdischer Witz und Humor aus Wien
22.03.2012
Marcus G. Patka präsentiert sein Buch über jüdische Witze und Humor.
Podiumsgespräch aus dem Jüdischen Museum Wien mit:
Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg,
Ruth Werdigier, Psychotherapeutin
Marcus G. Patka, Autor
Konzept, Koordination der Wiener Vorlesungen und Moderation:
Univ.-Prof. Dr. Hubert Christian Ehalt
Ein Oberrabbiner, eine Psychotherapeutin und ein Autor diskutieren unter der Moderation eines Historikers über den jüdischen Humor.
Wann ist ein Witz jüdisch? Darf man auch über Gott lachen? Jüdischer Humor ist warmherzig und menschenfreundlich. Seine Reise geht von Galizien über Wien nach New York und Auschwitz und wieder zurück.
Die Diskutanten sind sich einig: Der jüdische Humor ist mit dem österreichischen verwandt und er ist widerständig und anarchisch.
Wiener Vorlesungen
Jüdisches Museum Wien
Enzyklopädie des Wiener Wissens
Austrofaschismus 12. Februar 1934 – 2012
23.02.2012
Sehr aktuell und gegenwärtig trafen sich beim Münichreiter-Mahnmal KommunistInnen, Grüne, SozialistInnen und SozialdemokratInnen zum Gedenken an die Opfer der christlichen Faschisten im Jahr 1934.
SPÖ und Sozialistische Jugend in Hietzing haben mit dem Bund sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen diese antifaschistische gemeinsame Aktion initiiert.
Klare Aussagen bewegten die Anwesenden:
“Faschismus ist eine der bürgerlichen Herrschaftsformen”
und “im Kapitalismus sind Demokratie und Sozialstaat stets gefährdet”.
Diese Sendung entstand in Zusammenarbeit mit dem WIFAR – Wiener Filmarchiv der Arbeiterbewegung
Von Hennen und Eiern
22.11.2011
Univiversitätsprofessorin Dr.in Renée Schroeder in Lhotzkys Literaturbuffet
Renée Schroeder
Lhotzkys Literturbuffet auf Facebook
Gewerkschaftsbund: Kampf mit Kultur
03.11.2011

Isabelle Ourny und Ulli Fuchs
führen amüsant und kompetent duch die Sendung
Kommt man zum Gewerkschaftszentrum “Katamaran” ist man von Modernität und Aufgeschlossenheit umgeben. Sowohl die Architektur, als auch die Menschen strahlen Offenheit aus.
“Prekär” erfuhr viel über die kulturellen, besonders die künstlerischen Aktivitäten des ÖGB, des Verbandes gewerkschaftlicher Bildung (VÖGB) und des ÖGB Verlages.
Marcus Strohmeier, zuständig für Kunst und Kultur im VÖGB: “Wir vermitteln Kunst und Kultur gemeinsam mit Musikern, Regisseuren und anderen Künstlern. Wir stehen für die Demokratisierung von Kunst und Kultur.” Die ersten Arbeitervereine waren Bildungsvereine. Dazu gehört natürlich auch die politische Bildung . Zu dieser Tradition steht der ÖGB bis heute.
Der ÖGB Verlag ist nicht nur ein klassischer Verlag, sondern auch eine Kommunikationsagentur, die nicht nur für “den Markt” arbeitet, sondern auch die Anliegen der arbeitenden Menschen und der Zivilgesellschaft unterstützt. Dagmar Thurnhofer – beim Verlag für Crossmedia zuständig – schildert das Projekt “#sbsm” (Soziale Bewegungen und social media), das zwar zu einem Buch geführt hat, aber ein echtes MultiMedia-Projekt ist, daher weiter seinen Lauf nimmt und zum Mitmachen und Erweitern gedacht ist.
Und nicht vergessen! Die Kritischen Literaturtage:

VÖGB Bildung
KulturlotsInnen
ÖGB Verlag
#sbsm
Bildung und Forschung in Wien
06.10.2011

Was läuft falsch in unserem Bildungssystem?
Wozu sind Eliten gut?
Was hat die Stadt Wien mit Bildung zu tun?
Das wollten wir von Univ.- Prof. Dr. Hubert Christian Ehalt wissen.
Er ist auch noch Obersenatsrat und Wissenschaftsreferent der Stadt Wien.
Wir waren überrascht von seinen fortschrittlichen Antworten!

Univ.-Prof. Dr. Hubert Christian Ehalt
Wiener Vorlesungen
Die nächsten Termine
Wer ist Malwina?
21.09.2011

Malwina wurde in Russland geboren und ausgebildet (Fernmeldeingenieurin), arbeitete in Deutschland als Computerfachfrau und zog aus privaten Gründen nach Wien.
Aber sie ist auch in ihrer Pension nicht untätig. Malwina leitet Gesprächsrunden, bevorzugt philosophische Gespräche, ist Stammgast in städtischen Büchereien. Sie liest viel, nutzt aber auch die Computer in den Büchereien für ihren E-Mail-Verkehr und für Internetrecherchen.
Sie gibt Sprachunterricht und hat ein Zahlensystem als Gedächtnis- und Erinnerungshilfe erfunden .
All das hat sie für uns interessant gemacht und wir wollen unseren ZuschauerInnen Malwinas geographische und geistige Mobilität als Anregung für ihr eigenes Leben nahe bringen.
Malwina freut sich über jede geistige Auseinandersetzung: malwina.kranich@gmail.com
Hauptbücherei
Büchereien Wien auf Facebook
Gegen Kirchen-Privilegien
23.08.2011
Eine privat finanziertes Volksbegehren soll die skandalösen und unglaublichen Privilegien der Kirchen – besonders der katholischen Kirche – aufdecken.

Sepp Rothwangl - Einer der Initiatoren - beim Interview mit "Wien heute"/ORF

Für die Schaffung eines Bundesverfassungsgesetzes:
1. Zur Abschaffung kirchlicher Privilegien
2. Für eine klare Trennung von Kirche und Staat
3. Für die Streichung gigantischer Subventionen an die Kirche
Für ein Bundesgesetz zur Aufklärung kirchlicher Missbrauchs- und Gewaltverbrechen
Während ganz Österreich unter dem Sparpaket leidet, genießen Religionsgemeinschaften, insbesondere die römisch-katholische Kirche, in Österreich eine Sonderstellung auf Kosten der Allgemeinheit.
Die Ungerechtigkeiten – in der EU würde man das als Wettbewerbsverzerrung bezeichnen -
im Detail.
Das Volksbegehren auf Facebook
und
im WWW
“Es werde Licht” auf Facebook berichtet ebenfalls
Was ist “Es werde Licht” auf OKTO?
Räumung des Lobmayrhofs
26.07.2011
“prekär” wollte am 14. Juli im Lobmayrhof in Ottakring über die Hausbesetzer und ihre Pläne für ein autonomes Zentrum berichten. Doch da waren bereits Polizei und Feuerwehr. Man konnte nicht einmal in die Nähe des Hauses kommen. Die Polizei hatte weiträumig abgesperrt und ließ nicht einmal die Presse durch. Ein Behördenjurist erklärte freimütig warum: “Weil Wiener Wohnen das nicht wünscht!” Das war Grund genug um die Pressefreiheit aufzuheben.
Das klingt unglaublich?

Das ist noch nichts gegen die Verbal-Stereotypien der Pressesprecherin der Bundespolizeidirektion Wien und der Direktorin von Wiener Wohnen. Eine “Pressesprecherin” die einen Journalisten auffordert den Ort des Geschehens zu verlassen, anstatt die Pressearbeit zu unterstützen.
Es ist Wolfgang Weber von wienTV zu verdanken, dass diese Ungeheuerlichkeiten in Bild und Ton festgehalten wurden.
wienTV hat “prekär” großzügig die Berichte zur Verfügung gestellt und so können sie auch hier der Öffentlichkeit gezeigt werden.
autonomize the city – Seite der Besetzer
wienTV.org
Die Revolution, Rabinowitch und der Mehringverlag
09.06.2011
Alexander Rabinowitch, Professor Emiritus an der Indiana University – Department of History, zu Gast in Lhotzkys Literaturbuffet.
Der Anlass für den Besuch von Professor Rabinowitch in Wien war sein neues Buch “Die Sowjetmacht – Das erste Jahr”
“Die Sowjetmacht – Das erste Jahr”
Das Buch ist im Mehring Verlag erschienen und wurde von Andrea Rietmann übersetzt.

Alle Bücher des Mehring Verlags werden in Österreich durch die Buchhandlung Lhotzkys Literaturbuffet vertrieben:
Taborstraße 28, (Eingang Rotensterngasse)
1020 Wien
Telefon: +43 1 276 47 36
Mobil: +43 6991 585 16 68
office(at)literaturbuffet.com
Öffnungszeiten: Mo bis Fr 9:00h – 18:30h, Sa: 10:00h – 16:00h