Radioaktivismus
17.05.2011
Sa., 11.06.2011, 20:00 Uhr
Das Studio von Radio Alice
Oktofokus widmet sich an diesem Abend der Geschichte freier Medien am Beispiel des italienischen Radioprojekts “Radio Alice” und dem Wiener Radio “Orange 94.0″: Vor der Dokumentation “Alice é in paradiso” zeigen wir ein Podiumsgespräch mit den damaligen Protagonisten. Im Anschluss sprechen österreichische ProponentInnen über alternative Medien als Basis lebendiger Demokratie und zum Abschluss gibt es eine Dokumentation über Mehrsprachigkeit bei Orange 94.0 zu sehen.
20:01 Uhr: Radio Alice: Bologna 1977
Radio Alice” war ein Sender seiner Zeit: politisch, unkonventionell und mit gesellschaftlichem Veränderungsdrang. Es startete im Februar 1976 mit der Aufhebung des Monopols der staatlichen RAI. Binnen kurzem entstanden in Italien rund 150 unabhängige Sender, die sich als freie, demokratische und nicht kommerzielle Radios verstanden. Medienexperimente spielten dabei eine entscheidende Rolle: Das Programm von “Radio Alice” entstand meist spontan, nur wenige Beiträge wurden vorgefertigt und die Koppelung von Radio und Telefon erzeugte eine neue Direktheit der Kommunikation. Radiosendungen waren also bereits damals interaktiv – doch im Gegensatz zu heutigen Call-In-Shows wurden auf “Radio Alice” jegliche Anrufe unmittelbar live gesendet.
21:00 Uhr: Alice e in Paradiso (Dokumentarfilm, R: Guido Chiesa, I 2002, OmU)
Im Februar 1976 wurde das Monopol der staatlichen RAI aufgehoben. Ein junges, unkonventionelles Radiokollektiv in Bologna nutzte diese Chance sofort und gründete Radio Alice. Dabei mischten sich die ZuhörerInnen über Telefonverbindungen in die Sendungen ein und gingen live On Air. Das war revolutionär und wurde vom Staat auch als solches empfunden. Das Glück von Radio Alice währte nur kurz. Die Dokumentation “Alice é in Paradiso” widmet sich in Interviews mit den damaligen RadiomacherInnen dem Spannungsverhältnis von Regierungspolitik und zivilgesellschaftlichen politischen Entwicklungen. Versehen mit reichlich Videomaterial aus dem Jahr 1977 in Bologna erschließt die Dokumentation ein wenig vom damaligen Geist der Zeit.
22:00 Uhr: Alternative Medien
Im Aktionstheater Fleischerei in der Wiener Kirchengasse diskutieren unter der Leitung des im Dezember 2010 verstorbenen Peter Kreisky und des Journalisten und Kurators Radovan Grahovac Robert Sommer, Redakteur im Projekt Augustin, Helga Schwarzwald, Geschäftsführerin von Orange 94.0 und Okto Programmintendantin Barbara Eppensteiner die Frage, was die Bedingungen für die Entstehung freier Medien sind und welche sozial-, gesellschafts-, und medienpolitische Relevanz ihnen vor allem in Bezug auf eine lebendige Demokratie zukommt.
23:00 Uhr: Ich rede wie ich will (Dokumentarfilm, R: Frank Hagen, A 2004)
Als praktischer Teil einer Diplomarbeit entstandene Videodokumentation, die anhand von vier Radiosendungen auf Orange 94.0, in denen mindestens acht verschiedene Sprachen zu hören sind, Reflektionen über das Medium Radio, Sprache und Identität angestellt werden – und das um vieles witziger, als es hier klingt. (Text: Diagonale 2005)
Weitere Ausstrahlungstermine:
So., 19.6.2011, 16:00 Uhr
Sa., 25.6.2011, 22:00 Uhr
So., 3.7.2011, 00:00 Uhr
Niemals vergessen
02.05.2011
Sa, 07.05.2011, 20:00 Uhr
Aus Adolf Frankls Zyklus; “Visions from the Inferno”
Niemals vergessen, wurde zum prägenden Lebensmotto vieler Überlebender des Holocaust, die sich als Zeitzeugen und -zeuginnen unermüdlich darum bemühen an die unvorstellbaren Grausamkeiten der Nationalsozialisten zu erinnern, um sicher zu stellen, dass sich derartiges nicht wiederholt. Der heutige Oktofokus stellt drei von ihnen vor und damit auch die Frage, wie die Opfer mit dem Erlebten umgehen und welche Auswirkungen das auf ihre Nachkommen hat.
Der Abend beginnt mit „Visionen aus dem Inferno“, einem Film von Peter Dimotrov und Thomas Frankl, der die Bilder und die Lebensgeschichte seines malenden Vaters Adolf Frankl zum Ausgangspunkt für ein sehr persönlich erzähltes, unglaublich berührendes Stück Zeitgeschichte macht.
Darauf folgen zwei Portraits von Marika Schmiedt aus der Reihe Visible, die Überlebende des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück porträtiert. Dagmar Ostermann, Häftling Nummer 21946, die als Jüdin deportiert wurde und Anna Kupper, die als damals 17-jährige Kärntner Slowenin Partisanen und Partisanninnen unterstütze und aus politischen Gründen in Ravensbrück landete, erzählen ihre Geschichten. Zu Wort kommen aber auch die Kinder beziehungsweise Enkel, der beiden.
Denn gemäß dem Motto des Abends ist die entscheidende Frage ja die, wie die Erinnerungen der Überlebenden so bewahrt und weiter getragen werden können, dass nachkommende Generationen jedweden menschenverachtenden Ideologien vehement entgegen treten können.
Weitere Ausstrahlungen:
So, 15.05.2011, 17:30 Uhr
Sa, 21.05.2011, 22:20 Uhr
So, 29.05.2011, 23:50 Uhr
Grenzpegel – Woher die Musik spielt
11.04.2011
Sa, 30.04.2011, 20:00 Uhr

Seit Beginn der 1990er Jahre wurden in Wien mit „Vienna Electronica “ und „Balkanfever“ zwei Musikrichtungen geprägt, die die dominante Erzählung der „Musikstadt Wien“ mit neuer Bedeutung aufgeladen haben.
„Vienna Electronica“ wurde zu einem (In-)Begriff für elektronische Musik, als eigenständige Clubkultur mit lokalen DJs, MusikerInnen, Veranstaltungslokalen, Musikfestivals etc.
„Balkanmusik“ wurde in Wien im neuen Jahrtausend zunehmend populär. Hier spielt – im Unterschied zur „Vienna Electronica“ – die Herkunft der MusikerInnen eine nicht unbedeutende Rolle.
Im „Oktofokus: Grenzpegel“ sprechen mehrere Generationen von in Wien arbeitenden MusikerInnen über (musikalische) Identitäten, Produktionsbedingungen und den Begriff Migration. Unter Anderen kommen zu Wort: Vlado Dzihan (dZihan & Kamien), Fatima Spar (Fatima Spar & The Freedom Fries), Stani Vana (DelaDap), Lakis Jordanopoulos (Lakis& Achwach), Hakan Gürses, Karuan und Slavko Ninic (Wiener Tschuschenkapelle).
Diese Sendung ist Teil des Projekts „Grenzpegel. Kreativität und Kontroverse: Migrantische Musikszenen“ in Kooperation mit der Initiative Minderheiten und der Wienbibliothek im Rathaus.
Leben in Armut. Reden hilft.
11.04.2011
Sa, 23.04.2011, 20:00 Uhr
Johnny, Christina Steinle, Alpha Sylla, Gabriele Grunt (v.l.n.r.)
Im Rahmen eines Projekts der Volkshilfe haben vier Menschen, die mit sehr wenig Geld auskommen müssen, die Kamera in die Hand genommen und zeigen wie sie ihren oft recht mühevollen Alltag bewältigen. Die 12 Szenen des dabei entstandenen Films “Blickwechsel” stellen nicht das Leid der Betroffenen, sondern vielmehr ihre vielfältigen Strategien der Selbstermächtigung und die Frage danach, woher sie die Kraft zur Bewältigung ihres oft mühevollen Alltags holen, in den Mittelpunkt.
Über diese Strategien und darüber wie Reden hilft, diskutieren im anschließenden Studiogespräch Christina Steinle von Augustin TV und Barbara Kraus´alter Ego “Johnny” mit dem Armutsaktivisten Michi Schütte, der Mindestpensionistin Monika Volk, der Trainerin Gabriele Grunt und dem afrikanischen Philosophen und Augustinverkäufer Alpha Yaya Sylla.
Aufruf der Zeuginnen – Heute wie damals
24.03.2011
Sa, 09.04.2011, 20:00 Uhr
Marika Schmiedt in “Eine lästige Gesellschaft”
Am 8. April ist internationaler Tag der Roma. Aus diesem Anlass zeigen wir zwei Filme von Marika Schmiedt, die sich mit der Verfolgung der Roma in Österreich beschäftigen.
Zunächst:
“Eine lästige Gesellschaft” (R: Marika Schmiedt 2001; ca. 70 min.)
Eine Kamera begleitet die mühsame Suche von Marika Schmiedt nach Spuren ihrer ermordeten Großmutter. Ein Filmdokument, das den Massenmord an den Roma im Allgemeinen und das Schicksal ihrer Vorfahren im Besonderen in Erfahrung zu bringen sucht, zeigt die Realität einer jungen Frau, die – wie viele andere auch – ihre Verwandten in der Todesmaschinerie der Nationalsozialisten verloren hat. In Österreich bedeutet dies Bürokratie: 20 verschiedene Ämter, Wartezeiten wegen Kaffeepausen der Beamten, wiederholtes Besuchen von Ämtern, weil Akten nun doch dort lagern sollen, Verlangen von schriftlichen Absichtserklärungen für die Einsichtnahme in Akten der Angehörigen.
Danach:
“Lungo Drom – Langer Weg” (R: Marika Schmiedt 2009; 48 min.)
Im Videoportrait erzählt die Künstlerin und Romni Ceija Stojka, die als 11jährige mit ihrer Familie nach Auschwitz deportiert wurde, in ihren Erinnerungen die Geschichte der Verfolgung und Ermordung der Roma im Dritten Reich und ihr Überleben im Konzentrationslager. Der Blick richtet sich im Film auch auf die Lebenssituation der Tochter und Enkeltochter, um die Auswirkungen der faschistischen Vernichtungsideologie auf nachfolgende Generationen, die deren Leben mit-prägen, sichtbar zu machen.
Dieser Film ist Teil der Reihe “Visible. 10 Videoportraits von österreichischen Überlebenden des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück”
Visible – Sichtbare Erinnerung
24.02.2011
Sa, 19.03.2011, 24:00 Uhr
Lotte Brainin, Ravensbrück-Überlebende
Wie kann erlebte Geschichte vermittelt werden? Und wie gehen Nachgeborene mit der Erinnerung daran und den weitergegebenen Traumata um? “Oktofokus: Visible” behandelt diese Fragen am Beispiel der Erinnerung an die NS-Zeit.
Studiogespräch
Dazu lädt zunächst die Autorin und Regisseurin Karin Berger zu einem Studiogespräch mit folgenden Gästen: Ernst Berger (Psychiater, 2. Generation), Vera Modjawer (2. Generation), Christian Schober (3. Generation) und Nora Sternfeld (Kunstvermittlerin, Vermittlerin im Bereich Zeitgeschichte).
Videoportraits
Im Anschluß an das Gespräch werden 3 von insgesamt 10 Portraits aus der Reihe „Visible“ gezeigt (Konzept: Bernadette Dewald – Marika Schmiedt), die zum Teil auf den Aufnahmen des Videoarchivs Ravensbrück aus den Jahren 1998 und 1999 aufbauen:
Aloisia Hofinger
So viel Angst…
Aloisia Hofinger, die aus einem oberösterreichischen „Kleinhäusl“ stammt, wird 1942 wegen eines Liebesverhältnisses mit einem polnischen Zwangsarbeiter 1942 verhaftet. Zu diesem Zeitpunkt ist sie bereits schwanger. Ihr geliebter Jozef wird ermordet, sie selbst geht bis zur Geburt der Tochter frei, wird dann aber wiederum verhaftet und ohne Verhandlung in das Konzentrationslager Ravensbrück überstellt. Ihre bei Bauern zurückgebliebene Tochter verstirbt mit 4 Monaten, Aloisia selbst wird nach einem Jahr voller Schrecken und Angst wieder aus dem KZ entlassen.
Irma Trksak
Portrait einer Widerständigen
Irma Trksak, geboren 1917, wächst in einfachen Verhältnissen in Wien auf. Als Mitglied der tschechischen Minderheit fühlt sie sich 1938 von den Aussagen Hitlers über die Slawen diskriminiert und organisiert sich früh in einer der tschechischen Widerstandszellen. Nach mehreren Brandlegungsversuchen wird sie schließlich 1941 von der Gestapo verhaftet und nach einem Jahr Einzelhaft nach Ravensbrück deportiert. Die Schrecken dieses Lagers, vor allem die letzten Monate im nahe gelegen Vernichtungslager in der Uckermark sind ihr bis zur Gegenwart in schmerzhafter Erinnerung geblieben.
Lotte Brainin
Leben mit Eigenwillen und Mut
Als Tochter ukrainischer MigrantInnen 1920 in Wien geboren, bewegt sich Lotte Brainin schon in früher Jugend in linkspolitischen Kreisen. Nach dem „Anschluss“ sieht sie sich – nach den Nürnberger Rassegesetzen als Jüdin klassifiziert – ins Exil gezwungen und ist ab 1941 in Brüssel im Widerstand tätig. Dies führt zwei Jahre später zu ihrer Verhaftung – in ein Martyrium von Folter, Deportation nach Auschwitz und Todesmarsch. Die letzte Station ist schließlich Ravensbrück.
Weitere Ausstrahlungstermine:
So, 27.03.2011, 23:00 Uhr
Teen Movies Part Two: City Zooms
07.02.2011
Sa., 12.02.2011, 20:00 Uhr
In der Reihe “Oktofokus : Teen Movies” geht es ganz um jugendliches Filmschaffen. Heute sehen wir die Ergebnisse aus dem Projekt City Zooms. Im Rahmen dieses Projektes haben zwischen 2008 und 2010 Jugendliche in 5 deutschen Städten und in einer österreichischen zur Kamera gegriffen und ihre Heimatstädte filmisch portraitiert. Im Zentrum stehen dabei die Besonderheiten der Stadtteile, aber auch die Diversität der Jugendlichen.
Weitere Ausstrahlungstermine:
So, 20.02.2011, 15:30 Uhr
Sa, 26.02.2011, 22:00 Uhr
So, 06.03.2011, 23:40 Uhr
WortBilder
19.01.2011
Sa, 29.01.2011, 20:00 Uhr
Zwei Stunden Fernsehpoesie, in denen verfilmte Gedichte und andere literarisch visuelle Experimente serviert werden. Die Werke stammen von StudentInnen der Sprachkunst, dem “Fröhlichen Wohnzimmer” alias Ilse Kilic und Fritz Widmhalm sowie der an der Universität für angewandte Kunst beheimatete Gruppe “moving lyric”. Ein literarischer Themenabend, der klassische und zeitgenössische Literatur in frischen Interpretationen und unkonventionellen Bearbeitungen ins Fernsehen bringt.
Weitere Ausstrahlungstermine:
So, 06.02.2011, 18:00 Uhr
Sa, 12.02.2011, 22:00 Uhr
So, 20.02.2011, 23:30 Uhr
Teen Movies Part One
23.11.2010
Sa., 18.12.2010, 20:00 Uhr
“Mary Go Round”
In der ersten Folge der Reihe Oktofokus: Teen Movies, die sich dem Filmschaffen von Jugendlichen widmet, werden zwei Projekte aus Wels und Villach vorgestellt:
“Looks Like Teen Movie” (45 min.) war das Sommerprojekt 2010 im Medien Kultur Haus Wels: Vier Teams aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Zusammenhängen haben in kürzester Zeit beeindruckend spannende, lustige und professionelle Filme produziert. Als gemeinsame thematische Klammer läßt sich die Suche von jungen Menschen nach Antworten auf grundlegende Fragen von Identitätsbildung, Freundschaft, Liebe und dem Sinn des Lebens ausmachen. Im Anschluss an jeden Film gibt es das Making Of zu sehen.
Die Filme: “Febrixxx – The Movie”, “Ein Hund Kommt Vor”, “iLike”, “Mary Go Round”.
“Three Hotel Rooms” (90 min.) ist das Ergebnis eines Projekts von Martin Schinagl mit Jugendlichen aus Villach: Im Zuge von Performance- Workshops wurden Szenen entwickelt, die auf Literatur, Kommerzfernsehformaten und dem Alltag von jungen Menschen basieren. Ergebnis ist eine mehr oder weniger lose zusammengesetzte Pop Art Collage mit experimentellem Entertainmentfaktor.
Weitere Ausstrahlungstermine:
So, 02.01.2011, 17:45 Uhr
Sa, 08.01.2011, 22:05 Uhr
So, 09.01.2011, 22:45 Uhr
Nebenan wird gefeiert
22.11.2010
Sa, 04.12.2010, 20:00 Uhr
In einer multikulturellen Gesellschaft geschieht es sehr oft, dass die Menschen einander missverstehen. Geburt, Hochzeit und Feiertage sind Berührungsmomente, die Menschen und Kulturen verbinden. Anhand von vier Sendungen aus der Reihe Nebenan werden kulturelle, religiöse und historischen Hintergründe verschiedener in Wien lebenden Kulturen aufbereitet. Bräuche, Riten und Kleidungsvorschriften. “Wer sich befreunden will, muss sich erst einmal befremden lassen.”
Rade – Taxifahrer
Rade ist Taxifahrer in Wien und Angehöriger der Volksgruppe der Roma. Auf einer nächtlichen Rundfahrt erzählt er aus seinem Leben, wie er mit Vorurteilen umgeht und stellt uns seine Freunde und Kollegen vor. Entgegen aller Klischees lebt Rade ein Leben, in dem er sich nicht nur mit anderen Roma umgibt. Er hat studiert, eine eigene Firma gegründet und wurde schließlich Taxiunternehmer.
Familie Jovanovic und ihr Fest
Die Jovanovic’s sind serbische Roma, die in Wien leben und hier ihre Kultur pflegen. So gehen sie etwa kaum abends aus, treffen einander aber fast wöchentlich bei Hochzeiten oder Taufen – Feste, bei denen gut und gern 300 Personen aus dem ursprünglichen Heimatdorf zusammen kommen, um gemeinsam zu feiern. Der Familienverbund ist für serbische Roma – die als eigene Gruppe unter den Roma gelten – eines der wichtigsten Dinge überhaupt, erzählt Renate Erich vom Romano Centro im Interview. Außerdem gibt es ein Interview mit Djordje Knezevic, Piester der serbisch-othodoxen Kirche, und mit der Kulturwissenschaftlerin Irene Montjoye.
Nebenan zu Gast bei Familie Senyer
Familie Senyer lädt Nabenan zum Fastenenessen und erzählt nebenbei über Tradition, Bräuche und Religion, sowie über Kulturunterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen ÖsterreicherInnen und TürkInnen.
Die türkische Hochzeit
Demet, 20 Jahre und in Wien geboren, heiratet den 24jährigen Sedat aus der Türkei. Kennen tun sie sich seit Kindestagen, da Sedats Mutter die beste Freundin von Demets Mutter ist. In den Ferien haben sie einander immer wieder gesehen, vor ein paar Jahren haben sie sich verliebt. Nach der Hochzeit wird Demet mit ihm in die Türkei ziehen, wo er eine eigene Firma betreibt und sie später einen Friseurladen eröffnen will. Nebenan begleitet die Feier, bei der hunderte Gäste die Vermählung der beiden jungen Leute mit viel Tanz, Essen und traditionellen Bräuchen begehen.
Weitere Ausstrahlungstermine:
So, 12.12.2010, 18:00 Uhr
Sa, 18.12.2010, 22:15 Uhr
So, 26.12.2010, 23:05 Uhr