Donnerstag 24. März 20:00 Uhr im Raum D des quartier 21 im Museumsquartier
Wir leuten zur vorerst letzten Runde von FilmFrei! zum anfassen. Im Rahmen des “digitalen Donnerstag” bilden unsere Nassräumen den Abschluss des Abends im Raum D.
Ismail Bahri
Tunesien 2008, 7 min, Sprache: arabisch meU
Die Badewanne dient hier nicht nur als Resonanzkörper sondern mag auch als Trägermedium für Tinte etwas zweckentfremdet wirken. Wenn die Schrift aber behutsam vom Wasser gelöst ums sich nur langsam in eben jenem zu verlieren, wird daraus ein audiovisuelles Gesamtpaket.
FILM: Nejlepší je pěnivá (Bubblebath is best)
Jan Prusinovsky
Tschechien 2005, 17 min. Sprache: tschechisch meU
Unser Held, ja er ist ein solcher, versucht hier in aller Ruhe sein Schaumbad zu genießen. Aber abgesehen von der Singlebörse im Radio, welche ihn zu allerhand Fantasien mit bösem Ende anstiften, ist es seine Mutter die Unruhe stiftet. Irgendwann wird es Zeit zum ausziehen!
Gaia Adducchio
Tschechien/Italien 2005, 13 min, Sprache: tschechisch meU
Hier werden fast schon schaurig schöne Bilder in eine sehr behutsame und ruhige Erzählweise eingebettet. Atmosphärekino also, dass uns die Doppeldeutigkeit der Tiefe von stillen Gewässern wiedermal vor Augen führt.
Corrinne Bot
Niederlande 2004, 1 min
Der Spiegel der nicht zeigt was er zeigen sollte mag ein Klassiker der Filmgeschichte sein. Hier jedoch fungiert er als Spiegel der Seele, so pathetisch das klingen mag, und führt einem die Gleichzeitigkeit innerer Abgründe und äußerer Belanglosigkeiten vor Augen.
FILM: Ein Scheisstag, es war einmal – es war einmal schön
Valentin Fiala, Klaus Haidl, Nikolaus Eckhard
Österreich 2004, 11 min, Sprache: deutsch
Zwei Männer. Ein Klo. Im Gegensatz zu artverwandten Hollywoodfilmen der 50er-Jahre bietet der Film alles, nur keine Ameisen. Absurditäten reihen sich aneinander aber sympathischer geht’s kaum.
FILM: The Tile-Jail Toilet-Tale
Joao Rodrigues, Soetkin Verstegen
Portugal 2008. 5 min
So liebevoll und surreal zugleich, wie in dieser Animationsperle wurde die Geschichte eines kleinen Mädchens, dass auf die Toilette muss wohl kein zweites mal mal Erzählt. Und dabei sollte es wohl auch bleiben.


