10.01.2013


FFB
IR!L
LEO
MIG

Posted in Uncategorized

Sendung #116

12.02.2013

Erstausstrahlung: 14. Februar 2013, 21:30

Regisseur Behrooz Karamizade erzählt in Murche (Deutschland 2007) von der Erinnerung als magischer Überschreitung, bevor Regisseurin Atefeh Khademolreza in Cafe 469 (Iran 2006) wirkungsvoll Hollywood-Suspense mit hartem Realismus kombiniert.

Murche

Deutschland 2007, 20 min
Regie: Behrooz Karamizade

Der deutsche Regisseur mit iranischen Wurzeln zeigt in Murche Überschreitungen: eine Flucht aus felsigem Land, der Anblick eines Labyrinths aus zum Trocknen aufgehängter Wäsche, erwachende Liebe und Eifersucht bei Kinder. Es sind magische Überschreitungen, die daher zwangsläufig etwas rätselhaft bleiben. Begreifen ist hier nicht gleichbedeutend mit Entschlüsseln.

Cafe 469

Iran 2006, 5 min
Regie: Atefeh Khademolreza

Ein Mädchen hält die Gäste des Cafe 469 beim Reden und Essen mit ihrer Kamera fest. Es ist, ohne dass die Besucher das wissen, deren Henkersmahlzeit. Regisseurin Atefh Khademolreza würzt eine lehrbuchartige Suspense-Situation mit ihrem Gespür für flüchtige Momente und einer Portion bitterem Beigeschmack.

Posted in Sendungen

Sendung #114

20.12.2012

Erstausstrahlung: 20. Dezember 2012, 21:30

Wer hat gesagt, dass weihnachtliche Kost leicht verdaulich ist? Diesmal geben uns die Regisseure Mikito Kyo und Christoph Rainer was zum Beißen, das schon weltweit Festivalbesucher/innen schwer beeindruckte.

Yuki no hana (A Snow Flower)

UK 2007, 20 min
Regie/Drehbuch/Schnitt: Mikito Kyo | Kamera: Mikito Kyo, Yasuhisa Yasaku | Besetzung: Yusuke Itagaki, Ayako Noda

Ein Paar kämpft mit unterschiedlichen Mitteln gegen seine Vergangenheit, doch statt der erforderlichen Leidenschaft stellt sich Mattigkeit ein. Der an der London Film School entstandene Kurzspielfilm machte seinen japanischen Regisseur einem breiten internationalen Festivalpublikum bekannt – in Österreich gilt es Mikito Kyo hingegen noch zu entdecken.

Fawn

Österreich 2007, 6 min
Regie/Konzept: Christoph Rainer | Schnitt: David Arno Schwaiger

Aus dem Festivalkatalog von VIS 2008: “Einzelne Sätze bilden in einem hektischen, undurchsichtigen Geflecht aus dunklen, unscharfen Bildern, gestützt von reduzierten Geräuschen, narrative Ankerpunkte.” Der höchst ungewöhnliche Film festigte das Renommee eines der erfolgreichsten österreichischen Kurzfilmregisseure seiner Generation.

Posted in Sendungen

VIS 2013: Call for Entries

11.12.2012

VIS Logo
2013 wird ein ganz besonderes Jahr für VIS Vienna Independent Shorts: Wir feiern rundes Jubiläum! Und damit die zehnte Festivaledition dementsprechend besonders wird, wollen wir EURE Filme! Die könnt ihr uns bis 13. Jänner 2013 ausschließlich über das Kurzfilmportal Reelport zukommen lassen – und dabei auch auswählen, dass wir euren Film bei Film frei! zeigen dürfen. Wir freuen uns auf viele spannende Einreichungen!

Posted in News

Sendung #113

22.11.2012


Erstausstrahlung: 22. November 2012, 21:30

Film frei! zeigt sich erstmals im neuen Sendungsdesign von Katharina Glanz / Marion Kamper / Daniela Schantl. Darin verpackt sind die drei Kurzfilme Emma, Boris und Maria, die drei verschiedene Menschen mit höchst unterschiedlichen filmischen Mitteln porträtieren. Als Bonus-Track: Fairpay für Kulturarbeit!

Fairpay für Kulturarbeit!

Österreich 2012, 3 min
Konzept: Patrick Kwaśniewski, Jan Hendrik-Müller | Drehbuch: IG Kultur Österreich, Elisabeth Mayerhofer, Marty Huber | Kamera/Schnitt: Jan Hendrik-Müller | Illustration/Grafik/Sprecher: Patrick Kwaśniewski

Der Kurzfilm zur gleichnamigen Kampagne der IG Kultur Österreich. – Wir, der Verein Independent Cinema, stehen hinter der Sendung Film frei! und dem Filmfestival VIS Vienna Independent Shorts. Als Mitglied der IG Kultur Österreich stehen wir auch hinter der Initiative Fairpay für Kulturarbeit.
Infos: http://igkultur.at/projekte/fairpay

Emma

Deutschland 2008, 8 min
Regie/Drehbuch: Vanessa Gräfingholt | Kamera: Philip Leutert | Schnitt: Anton Hempel | Ton/Sounddesign: Sven Jensen-Brakelmann | Besetzung: Alina Lang, Bernadette Heerwagen, Hans Pawliczek, Marco Quandt

Der schnörkellose Kurzspielfilm erzählt davon, wie Schuleschwänzen zum Stoß ins Erwachsensein werden kann. Am Ende wird ein Schnoferl gezogen und die Kamera zur Mitwisserin. Regisseurin Gräfingholt präsentierte bei VIS 2010 ihre Doku Carmen.

Boris

USA 2008, 3 min
Regie/Drehbuch/Produktion: Daniel Lundquist | Ton: Mike Nelson | Stimme: Riko Ventura

Strange ist der Eindruck. Dabei geht’s doch nur darum dabei zu bleiben, wenn man weiß, was sein Ding ist. Liebling der Animationsfilmfestivals von Annecy bis Stuttgart, bei der Ars Electronica 2009 mit einem Anerkennungspreis bedacht.

Maria

Deutschland 2007, 11 min
Regie/Drehbuch/Kamera/Schnitt: Isabella Willinger | Musik: Mathilde Capuis

Der Dokumentarfilm zeichnet mit starken Bildern das Leben einer starken Frau. Die Bäuerin Maria bestreitet ihren Lebensunterhalt mit dem Einsatz ihrer ganzen Vitalität – trotz prekärer Umstände.

Posted in Sendungen

Sendung #106

24.11.2011

Erstausstrahlung: 24. November 2011, 21:00

Diesmal widmet sich unser Programm ganz den filmischen Perlen, die uns jedes Jahr aus dem Iran erreichen.

Khabe sard (Cold Dream)

Iran 2008, 13 min
Regie: Peyman Nahan Ghodrati

Nicht nur weil die atemberaubenden Bilder die Kälte und Unwirtlichkeit des bevorstehenden Winters schon ankündigen, sondern auch weil die Stimmung die verzweifelte Reise unserer Protagonisten unterstreicht, wollen wir euch diesen Film nicht vorenthalten.

Panjarehi Ro Be Aftab (A Window facing the Sun)

Iran 2008, 12 min
Regie: Bijan Zamanpira

Ein Film, der sich auf sehr eigenwillige Weise mit der Dokumentation einer kurdischen Tradition beschäftigt. Experimentell, aber doch realistisch in seiner Darstellung wird eine visuelle Perspektive eingenommen, die einem sonst wohl verborgen bliebe.

FILM: Fereshtegan dar khak Mimirand (Angels Die in the Soil)

Iran 2007, 30 min
Regie: Babak Amini

Ein irakisches Mädchen verdient Geld für ihren kranken Vater durch den Verkauf der sterblichen Überreste von im Iran/Irak-Krieg gefallenen Soldaten, bis sie auf einen durch Terroristen verwundeten amerikanischen Soldaten trifft.

Posted in Sendungen

Sendung #105

27.10.2011

Erstausstrahlung: 27. Oktober 2011, 21:00

After the Funeral

USA 2007, 2 min
Regie: Gorav Kalyan

Ein dunkler Schleier liegt über der Szenerie, nicht weil die Bilder in Schwarzweiß gehalten sind, sondern weil die Bedeutung des Tanzes sich ohne den Titel kaum erahnen lassen würde. Kurz und wunderschön.

7 Minuten

Österreich 2010, 7 min
Regie: Leopold Leskovar

Mitten in der Drehpause bei einer Filmproduktion bekommt unser Protagonist einen Anruf von seiner Mutter. An sich nichts Außergewöhnliches, bedenkt man aber, dass es zwei Uhr morgens ist, sollten die Alarmglocken schon klingeln.

Out of Bonds

Österreich 2007, 12 min
Regie: Stephan Richter

Ein kaum wahrnehmbarer Raum, eine Tänzerin und eine Kamera – klingt banal, aber durch den Dialog zwischen Tänzerin und Kamera werden hier Grenzen geschaffen und gleichzeitig auch wieder aufgehoben.

Transformation

Deutschland 2007, 7 min
Regie: Gispert Stach

Transformiert wird hier nicht nur das Metall, das sich im Säurebad auflöst und nicht mehr zu sein scheint als eine andere Farbnuance der Säure. Die 7 Minuten und die Bedeutungsträchtigkeit des Objekts geben Zeit und Raum für Interpretationen.

Trvalé bydliste Praha (Permanent Residence Prague)

Tschechien 2008, 27 min
Regie: Ivo Bystrican

Menschen werden vertrieben und gedemütigt. Prekäre Bedingungen geben den Anlass dafür. Obdachlose sind die Sympathieträger bei der Schilderung eines Katz-und-Maus-Spiels, dessen Sinnhaftigkeit einem wohl nicht nur in Prag verborgen bleibt.

Posted in Sendungen

Donnerstag, 29. September 21 Uhr

29.09.2011

FILM: A

Shora Falah Vahdati

Iran 2006, 25 min

Ein surreales und beklemmendes Impressionenspiel um eine Protagonistin, die sich etwas zu entziehen versucht. Etwas das wohl spürbar nicht mehr da sein sollte, es aber noch ist. Etwas das ihr sehr ähnlich ist, viel zu ähnlich vielleicht.

FILM: Badetag

Philipp Batereau

Deutschland 2008, 17 min

Kaum den Badesee verlassen, wirkt die Welt schon etwas anders. Befremdlich und verlassen. Langsam aber sicher nähern wir uns hier dem dunklen Geheimnis das diesen Film in seine faszinierende Stimmung taucht, die auch noch lange nachwirkt.

FILM: Yeah Yeah Yeah

Marçal Forés

Spanien 2005, 13 min

Eine preisgekrönte Liebesgeschichte die doch etwas abstrus erscheinen mag. Mit rockiger Attitüde holt einem der Film am Schulhof ab und zeigt am Weg nicht nur Humor sondern auch handwerkliches Potential, bis er einem mit einem Grinsen wieder entlässt.

Posted in Sendungen

Donnerstag, 1. September 21:00

01.09.2011

Heute zwei japanische Schmankerl im Programm und nicht nur den Filmfestival begeisterten sollte Naomi Kawase, die Regisseurin unseres zweiten Films, ein Begriff sein!!



FILM: Waray-Kyo (Religion of Laughter)

Hako

Japan 2007, 29 min

Der junge Protagonist ist auf der Suche nach seiner ersten Liebe. Doch da wo er sie erwartet findet er nur eine Gruppe Menschen die überzeugt davon ist, mit Lachen könne man alle Probleme lösen. Groteskes absurdes Spektakel das mehr bietet als der erste Lacher vermuten lässt.

FILM: Kage (Shadow)

Naomi Kawase

Japan 2004, 26 min

Ein Film um Vaterschaft und Identität. Anhand einer simplen Inszenierung mit nur 2 Kameraperspektiven, schafft Naomi Kawase hier ein intimes und authentisches Porträt einer Frau die ihren leiblichen Vater kennen lernt. So intensiv dass es ein Dokumentation sein könnte.

Posted in Sendungen

Donnerstag, 7. Juli 21:00

07.07.2011

Nach einem Verschnaufpäuschen nun wieder da, mit einigem aus dem Vergangenen Festival, dass heute hier nochmal bestaunt werden kann!

FILM: you/rr/ratio

Thomas Wagensommerer

Österreich 2009, 5 min

Bis ins kleinste Detail durchkomponiert, folgti dieses Werk Werten und Zahlen, um dabei Raum beschreiben zu können. Wagensommerer verwendet diese Daten weiter, um den Raum zu abstrahieren und abstrakt visuell umzusetzen.

FILM: Five Years Older: The City

Dirk Koy

Schweiz 2010, 4 min

Im Musikvideo The City für die kanadisch-schweizerische Band ‚Five Years Older’ zeigt Dirk Koy die Idee der Stadt als sich permanent transformierende, einem pulsierenden Lebewesen gleichende Anhäufung von aufeinander reagierenden Strukturen.

FILM: Violetta Parisini: Favouritre Friend

Joe Berger

Österreich 2011, 5 min

Die Bildebene wird hier auf eine persönlich intime Weise zur visuellen Essenz des Songs von Violetta Parisini. Das Spiel mit Emotionen und auch die Verdeutlichung der Vergänglichkeit ebendieser, macht dieses Video zu einer Besonderheit.

FILM: Homebody

Kate Marks

USA 2011, 12 min

Ein an Absurdität kaum zu übertreffendes Lebensbild eines viel zu großen Menschen in einem viel zu kleinen Häuschen. Die prekäre Situation spitz sich zu bis die Protagonisten schließlich den Ausbruch aus den verhafteten Bedinungen wagt.

FILM: Die und der von da und dort

Lisa Weber

Österreich 2011, 7 min

Touristen warten geduldig auf den Moment bis der Auslöser betätigt wird, wird er aber nicht, denn sie werden die ganze Zeit schon gefilmt. Aus dem Off stülpt die Regisseurin den porträtierten Personen dann eine Geschichte über.

FILM: Betten-Seifert ist tot

Thomas Krauslach

Deutschland 2010, 14 min

Der Pensionist Wolfgang pflegt seit Jahren seine chronisch kranke Frau Erika. Durch die ständige Betreuung stark eingeschränkt, versucht er auf seine Weise aus der täglichen Enge zu fliehen und muss schließlich eine schwierige Entscheidung treffen.

FILM: Morning Songs

Chongkham Phonekeo, Vilakone Phachanthavong, Thi-Von Muong-Hane

Laos/Frankreich 2009, 3 min

Hier geht’s nicht um Henne oder Ei, aber trotzdem darum, wer Erster war. Kaum geht die Sonne auf, beginnt ein verbaler Hahnenkampf, den sich selbst die Hollywood’schen Drehbuchgrößen nicht pointierter hätten ausdenken können…

FILM: Kraddy: Android Porn (Remix)

Andreas Kronbecck, Tobias Knipfl

Deutschland 2010, 5 min

Rein und raus, auf und ab, spätestens bei vor und zurück ist klar, dass es sich hier natürlich nur um ein (animiertes) Fitnessvideo mit richtig gut tanzbarer Musik handeln kann. Wer hier Sex oder gar Phallussymbole sieht, muss schon sehr fixiert sein – oder?

FILM: you/rr/ratio

Thomas Wagensommerer

Österreich 2009, 5 min

Bis ins kleinste Detail durchkomponiert, folgti dieses Werk Werten und Zahlen, um dabei Raum beschreiben zu können. Wagensommerer verwendet diese Daten weiter, um den Raum zu abstrahieren und abstrakt visuell umzusetzen.

FILM: Five Years Older: The City

Dirk Koy

Schweiz 2010, 4 min

Im Musikvideo The City für die kanadisch-schweizerische Band ‚Five Years Older’ zeigt Dirk Koy die Idee der Stadt als sich permanent transformierende, einem pulsierenden Lebewesen gleichende Anhäufung von aufeinander reagierenden Strukturen.

FILM: Violetta Parisini: Favouritre Friend

Joe Berger

Österreich 2011, 5 min

Die Bildebene wird hier auf eine persönlich intime Weise zur visuellen Essenz des Songs von Violetta Parisini. Das Spiel mit Emotionen und auch die Verdeutlichung der Vergänglichkeit ebendieser, macht dieses Video zu einer Besonderheit.

FILM: Homebody

Kate Marks

USA 2011, 12 min

Ein an Absurdität kaum zu übertreffendes Lebensbild eines viel zu großen Menschen in einem viel zu kleinen Häuschen. Die prekäre Situation spitz sich zu bis die Protagonisten schließlich den Ausbruch aus den verhafteten Bedinungen wagt.

FILM: Die und der von da und dort

Lisa Weber

Österreich 2011, 7 min

Touristen warten geduldig auf den Moment bis der Auslöser betätigt wird, wird er aber nicht, denn sie werden die ganze Zeit schon gefilmt. Aus dem Off stülpt die Regisseurin den porträtierten Personen dann eine Geschichte über.

FILM: Betten-Seifert ist tot

Thomas Krauslach

Deutschland 2010, 14 min

Der Pensionist Wolfgang pflegt seit Jahren seine chronisch kranke Frau Erika. Durch die ständige Betreuung stark eingeschränkt, versucht er auf seine Weise aus der täglichen Enge zu fliehen und muss schließlich eine schwierige Entscheidung treffen.

FILM: Morning Songs

Chongkham Phonekeo, Vilakone Phachanthavong, Thi-Von Muong-Hane

Laos/Frankreich 2009, 3 min

Hier geht’s nicht um Henne oder Ei, aber trotzdem darum, wer Erster war. Kaum geht die Sonne auf, beginnt ein verbaler Hahnenkampf, den sich selbst die Hollywood’schen Drehbuchgrößen nicht pointierter hätten ausdenken können…

FILM: Kraddy: Android Porn (Remix)

Andreas Kronbecck, Tobias Knipfl

Deutschland 2010, 5 min

Rein und raus, auf und ab, spätestens bei vor und zurück ist klar, dass es sich hier natürlich nur um ein (animiertes) Fitnessvideo mit richtig gut tanzbarer Musik handeln kann. Wer hier Sex oder gar Phallussymbole sieht, muss schon sehr fixiert sein – oder?

Posted in Sendungen