Donnerstag, 24 November 21 Uhr
24.11.2011
Diesmal widmet sich unser Programm ganz den filmischen Perlen welche uns jedes Jahr aus dem Iran erreichen.
FILM: Khabe sard/Cold Dream
Peyman Nahan Ghodrati
Iran 2008, 13 min
Nicht nur weil die atemberaubenden Bilder die Kälte und Unwirtlichkeit des bevorstehenden Winters schon ankündigen auch weil die Stimmung die verzweifelte Reise unserer Protagonisten unterstreicht, wollen wir euch diesen Film nicht vorenthalten.
FILM: Panjarehi Ro Be Aftab/A Window facing the Sun
Bijan Zamanpira
Iran 2008, 12 min
Ein Film der sich auf sehr eigenwillige gar abstrahierte Weise mit der Dokumentation einer kurdischen Tradition beschäftigt. Experimentell aber doch realistisch in seiner Darstellung wird eine visuelle Perspektive gezeigt die einem sonst wohl verborgen bliebe.
FILM: Fereshtegan dar khak Mimirand/Angels die in the soil
Babak Amini
Iran 2007, 30 min
Ein irakisches Mädchen verdient Geld für ihren kranken Vater durch den Verkauf der sterblichen Überreste im Iran/Irak Krieg gefallener Soldaten bis sie auf einen durch Terroristen verwundeten amerikanischen Soldaten trifft.
Donnerstag, 27. Oktober 21 Uhr
27.10.2011
FILM: After the funeral
Gorav Kalyan
USA 2007, 2 min
Ein dunkler Schleier liegt über der Szenerie, nicht weil die Bilder in Schwarzweiß gehalten sind, sondern weil die Bedeutung des Tanzes sich ohne den Titel kaum erahnen lassen würde. Kurz und wunderschön.
FILM: 7 Minuten
Leopold Leskovar
Österreich 2010, 7 min
Mitten in der Drehpause bei einer Filmproduktion bekommt unser Protagonist einen Anruf von seiner Mutter. An sich nichts Außergewöhnliches, bedenkt man aber dass es 2 Uhr Morgens ist, sollten die Alarmglocken schon klingeln.
FILM: Out of Bonds
Stephan Richter
Österreich 2007, 12 min
Ein kaum wahrnehmbarer Raum, eine Tänzerin und eine Kamera klingt banal aber durch den Dialog zwischen Tänzerin und Kamera werden hier Grenzen geschaffen und gleichzeitig auch wieder aufgehoben.
FILM: Transformation
Gispert Stach
Deutschland 2007, 7 min
Transformiert wird hier nicht nur das Metall welches sich im Säurebad auflöst und nicht mehr mehr zu sein scheint als eine andere Farbnuance der Säure. Die 7 Minuten und die Bedeutungsträchtigkeit des Objekts geben Zeit und Raum für Interpretationen.
FILM: Trvalé bydliste Praha/Permanent Residence Prague
Ivo Bystrican
Tschechien 2008, 27 min
Menschen werden vertrieben und gedemütigt. Prekäre Bedingungen geben den Anlass dafür. Und doch sind jene Obdachlose die Sympathieträger bei der Schilderung eines Katz und Maus Spiels, dessen Sinnhaftigkeit einem wohl nicht nur in Prag verborgen bleibt.
Donnerstag, 29. September 21 Uhr
29.09.2011
FILM: A
Shora Falah Vahdati
Iran 2006, 25 min
Ein surreales und beklemmendes Impressionenspiel um eine Protagonistin, die sich etwas zu entziehen versucht. Etwas das wohl spürbar nicht mehr da sein sollte, es aber noch ist. Etwas das ihr sehr ähnlich ist, viel zu ähnlich vielleicht.
FILM: Badetag
Philipp Batereau
Deutschland 2008, 17 min
Kaum den Badesee verlassen, wirkt die Welt schon etwas anders. Befremdlich und verlassen. Langsam aber sicher nähern wir uns hier dem dunklen Geheimnis das diesen Film in seine faszinierende Stimmung taucht, die auch noch lange nachwirkt.
FILM: Yeah Yeah Yeah
Marçal Forés
Spanien 2005, 13 min
Eine preisgekrönte Liebesgeschichte die doch etwas abstrus erscheinen mag. Mit rockiger Attitüde holt einem der Film am Schulhof ab und zeigt am Weg nicht nur Humor sondern auch handwerkliches Potential, bis er einem mit einem Grinsen wieder entlässt.
Donnerstag, 1. September 21:00
01.09.2011
Heute zwei japanische Schmankerl im Programm und nicht nur den Filmfestival begeisterten sollte Naomi Kawase, die Regisseurin unseres zweiten Films, ein Begriff sein!!
FILM: Waray-Kyo (Religion of Laughter)
Hako
Japan 2007, 29 min
Der junge Protagonist ist auf der Suche nach seiner ersten Liebe. Doch da wo er sie erwartet findet er nur eine Gruppe Menschen die überzeugt davon ist, mit Lachen könne man alle Probleme lösen. Groteskes absurdes Spektakel das mehr bietet als der erste Lacher vermuten lässt.
FILM: Kage (Shadow)
Naomi Kawase
Japan 2004, 26 min
Ein Film um Vaterschaft und Identität. Anhand einer simplen Inszenierung mit nur 2 Kameraperspektiven, schafft Naomi Kawase hier ein intimes und authentisches Porträt einer Frau die ihren leiblichen Vater kennen lernt. So intensiv dass es ein Dokumentation sein könnte.
Donnerstag, 7. Juli 21:00
07.07.2011
Nach einem Verschnaufpäuschen nun wieder da, mit einigem aus dem Vergangenen Festival, dass heute hier nochmal bestaunt werden kann!
FILM: you/rr/ratio
Thomas Wagensommerer
Österreich 2009, 5 min
Bis ins kleinste Detail durchkomponiert, folgti dieses Werk Werten und Zahlen, um dabei Raum beschreiben zu können. Wagensommerer verwendet diese Daten weiter, um den Raum zu abstrahieren und abstrakt visuell umzusetzen.
FILM: Five Years Older: The City
Dirk Koy
Schweiz 2010, 4 min
Im Musikvideo The City für die kanadisch-schweizerische Band ‚Five Years Older’ zeigt Dirk Koy die Idee der Stadt als sich permanent transformierende, einem pulsierenden Lebewesen gleichende Anhäufung von aufeinander reagierenden Strukturen.
FILM: Violetta Parisini: Favouritre Friend
Joe Berger
Österreich 2011, 5 min
Die Bildebene wird hier auf eine persönlich intime Weise zur visuellen Essenz des Songs von Violetta Parisini. Das Spiel mit Emotionen und auch die Verdeutlichung der Vergänglichkeit ebendieser, macht dieses Video zu einer Besonderheit.
FILM: Homebody
Kate Marks
USA 2011, 12 min
Ein an Absurdität kaum zu übertreffendes Lebensbild eines viel zu großen Menschen in einem viel zu kleinen Häuschen. Die prekäre Situation spitz sich zu bis die Protagonisten schließlich den Ausbruch aus den verhafteten Bedinungen wagt.
FILM: Die und der von da und dort
Lisa Weber
Österreich 2011, 7 min
Touristen warten geduldig auf den Moment bis der Auslöser betätigt wird, wird er aber nicht, denn sie werden die ganze Zeit schon gefilmt. Aus dem Off stülpt die Regisseurin den porträtierten Personen dann eine Geschichte über.
FILM: Betten-Seifert ist tot
Thomas Krauslach
Deutschland 2010, 14 min
Der Pensionist Wolfgang pflegt seit Jahren seine chronisch kranke Frau Erika. Durch die ständige Betreuung stark eingeschränkt, versucht er auf seine Weise aus der täglichen Enge zu fliehen und muss schließlich eine schwierige Entscheidung treffen.
FILM: Morning Songs
Chongkham Phonekeo, Vilakone Phachanthavong, Thi-Von Muong-Hane
Laos/Frankreich 2009, 3 min
Hier geht’s nicht um Henne oder Ei, aber trotzdem darum, wer Erster war. Kaum geht die Sonne auf, beginnt ein verbaler Hahnenkampf, den sich selbst die Hollywood’schen Drehbuchgrößen nicht pointierter hätten ausdenken können…
FILM: Kraddy: Android Porn (Remix)
Andreas Kronbecck, Tobias Knipfl
Deutschland 2010, 5 min
Rein und raus, auf und ab, spätestens bei vor und zurück ist klar, dass es sich hier natürlich nur um ein (animiertes) Fitnessvideo mit richtig gut tanzbarer Musik handeln kann. Wer hier Sex oder gar Phallussymbole sieht, muss schon sehr fixiert sein – oder?
FILM: you/rr/ratio
Thomas Wagensommerer
Österreich 2009, 5 min
Bis ins kleinste Detail durchkomponiert, folgti dieses Werk Werten und Zahlen, um dabei Raum beschreiben zu können. Wagensommerer verwendet diese Daten weiter, um den Raum zu abstrahieren und abstrakt visuell umzusetzen.
FILM: Five Years Older: The City
Dirk Koy
Schweiz 2010, 4 min
Im Musikvideo The City für die kanadisch-schweizerische Band ‚Five Years Older’ zeigt Dirk Koy die Idee der Stadt als sich permanent transformierende, einem pulsierenden Lebewesen gleichende Anhäufung von aufeinander reagierenden Strukturen.
FILM: Violetta Parisini: Favouritre Friend
Joe Berger
Österreich 2011, 5 min
Die Bildebene wird hier auf eine persönlich intime Weise zur visuellen Essenz des Songs von Violetta Parisini. Das Spiel mit Emotionen und auch die Verdeutlichung der Vergänglichkeit ebendieser, macht dieses Video zu einer Besonderheit.
FILM: Homebody
Kate Marks
USA 2011, 12 min
Ein an Absurdität kaum zu übertreffendes Lebensbild eines viel zu großen Menschen in einem viel zu kleinen Häuschen. Die prekäre Situation spitz sich zu bis die Protagonisten schließlich den Ausbruch aus den verhafteten Bedinungen wagt.
FILM: Die und der von da und dort
Lisa Weber
Österreich 2011, 7 min
Touristen warten geduldig auf den Moment bis der Auslöser betätigt wird, wird er aber nicht, denn sie werden die ganze Zeit schon gefilmt. Aus dem Off stülpt die Regisseurin den porträtierten Personen dann eine Geschichte über.
FILM: Betten-Seifert ist tot
Thomas Krauslach
Deutschland 2010, 14 min
Der Pensionist Wolfgang pflegt seit Jahren seine chronisch kranke Frau Erika. Durch die ständige Betreuung stark eingeschränkt, versucht er auf seine Weise aus der täglichen Enge zu fliehen und muss schließlich eine schwierige Entscheidung treffen.
FILM: Morning Songs
Chongkham Phonekeo, Vilakone Phachanthavong, Thi-Von Muong-Hane
Laos/Frankreich 2009, 3 min
Hier geht’s nicht um Henne oder Ei, aber trotzdem darum, wer Erster war. Kaum geht die Sonne auf, beginnt ein verbaler Hahnenkampf, den sich selbst die Hollywood’schen Drehbuchgrößen nicht pointierter hätten ausdenken können…
FILM: Kraddy: Android Porn (Remix)
Andreas Kronbecck, Tobias Knipfl
Deutschland 2010, 5 min
Rein und raus, auf und ab, spätestens bei vor und zurück ist klar, dass es sich hier natürlich nur um ein (animiertes) Fitnessvideo mit richtig gut tanzbarer Musik handeln kann. Wer hier Sex oder gar Phallussymbole sieht, muss schon sehr fixiert sein – oder?
Samstag, 14. Mai 20:00
14.05.2011
Heute ganz besonders, ganz anders und vor allem länger. Wir haben unsere 100. Filmfreisendung zur Festivalsendung erkoren und wollen mit einem Rückblick auf vergangene Filme, die in den Startlöchern scharenden VIS Vienna Independent Shorts vorstellen. Moderiert von Marija Milovanovic und Tobias Greslehner.
FILM: Zoot Woman: Memory
Mirjam Baker, Michael Kren
Österreich 2009, 4 min
Rotoskoptierte Animation und Realfilm fügen sich zur Geschichte eines Mannes, der einer gescheiterten Beziehung nachtrauert. Und die Bildebene bildet auch die ideale Entsprechung für den melancholischen Elektropopsong.
FILM: Carpe Diem
Rune Eriksson, Erik Eriksson
Norwegen 2009, 1min
Die Eriksson Brüder mit ihren Kurzanimationen sprechen seit Jahren die Lachmuskeln ihres Publikums an. Bei Carpe Diem ist der Name Programm und man liefert natürlich auch einen Vorschlag für möglichst sinnvolle Beschäftigung.
FILM: Keine Angst vorm Atom
Till Penzek, Jon Frickey
Deutschland 2007, 2 min
Mit Satire an ein sehr ernstes Thema, denn Wissenschafter und Öko-Freaks warnen uns stets vor den Gefahren der Atomkraft. Dies alles ist natürlich völlig aus der Luft gegriffen, keine Zweifel. Atomi ist schließlich vom Fach und weiß wovon er spricht.
FILM: Zerebrale Dichotomie
Florian Juri
Öster 2009, 2 min
Hier wird sich mit den komplexen Prozessen der Entscheidungsfindung in menschlichen Gehirnen beschäftigt. Anschaulich gemacht dank modernster Technik. Ein Preisgekröntes Animationsschmankerl entstanden an der FH Hagenberg.
FILM: Eulogy
Ben Claremont
Australien 2009, 7 min
Im Park auf Taubenjagd in Hyper-Slow-Motion. Zeit relativiert sich. Die Technik macht es möglich, fast choreografische Details zu liefern, derer man sonst nie gewahr werden würde. Ein visueller Genuss und ein filmischer Eindruck der anderen Art.
FILM: 28 x Brot
Nikolaus Eckhardt
Österreich 2008, 1 min
Gemeinsam mit seinen zwei Protagonisten rüttelt, schreit und schimmelt der Film gegen einen seiner medienspezifischen Funktionsmodi: der scheinbaren Wiedergabe von in der Realität erfolgter Bewegung.
FILM: Nachnacht
Herwig Kerschner
Österreich 2010, 8 min
Surreal anmutende Bilder mit Symbolkraft fügen sich in Gedankenverdichtung zu alptraumhaften Sequenzen zusammen. Durch die eigenwillige Bildmontage und intensive Geräuschkulisse entsteht eine Atmosphäre der Angst und Ungewissheit.
FILM: Catafalque
Christoph Rainer
Österreich 2010, 12 min
Zwei Brüder flüchten vor ihrem gewalttätigen Vater in die Tiefen eines Kellers, in dem die Grenzen zwischen Gegenwart und Vergangenheit, Traum und Wirklichkeit, Leben und Tod verwischen. Eine Referenz an Charles Laughtons The Night of the Hunter?
FILM: Frantic
Jung-Chul Hur
Südkorea 2004, 5 min
Digital verändert, gespiegelt und dupliziert gleicht der Film einem Kaleidoskop. Der Sound – Stimmen, vielleicht von Kindern, die um ihr Essen schreien – erinnert an Millionen kreischender Vögel, rasend, wild, außer sich.
FILM: Bully Beef
Wendy Morris
Belgien 2007, 6 min
Statt dem Gesetz des Stärkeren gilt hier das Gesetz der kürzeren Nachladezeit einer Waffe. Ein kritisch-ironischer Blick auf die Kolonialisierung des Kongo – mit den Sichtweisen der “Kolonisierten und Kolonisierenden”.
FILM: Coagulate
Mihai Grecu
Frankreich 2008, 6 min
Ein leerer Raum, ein menschlicher Körper im, über oder unter Wasser. Ein Aal, der im Trockenen liegt und nach Luft schnappt. Zwischen Traum und Halluzination oszillierend ist es ein Film, in dem man förmlich ertrinken möchte.
FILM: On the Way to the Theatre, We Egged a Trans-Am
Nathaniel Sullivan
USA 2009, 2 min
Pubertät, Sex, Gewalt, Männlichkeit, Rebellion. Jugendliche testen und überschreiten ihre Grenzen, was sich nicht nur im vielsagenden Titel dieser rasanten Rhythmus-Collage von Nathaniel Sullivan widerspiegelt. „I have the rest of my life to worry if I am going to lose my hair.“
FILM: La Harde
Kathy Sebbah
Frankreich 2008, 21 min
Einige Jugendliche machen sich auf in den Wald, ihnen ist langweilig. Als sie einen Mann von der Straße mitnehmen, kippt die Stimmung schnell. Ein Film über das Erwachsenwerden und Männlichkeitsideale – und Gus van Sant lässt aus der Ferne grüßen…
FILM: Quelque chose en O (Something with O)
Marc Schaus
Belgien / Frankreich 2006, 13 min Sprache: französisch, Untertitel: englisch
Eine Familie im Auto: Während der Fahrt bemerkt der Vater, dass ihm der Name seiner Tochter nicht mehr einfällt. Seine Frau getraut er sich nicht zu fragen. Eine subtile Metaphorik rund um die Beziehung zwischen Vätern und Töchtern. Sehr schön.
FILM: The Black Dog’s Progress
Stephen Irwin
UK 2008, 3 min
Daumenkinos beschreiben die traurige Geschichte von einem schwarzen Hund, dessen Entwicklung sich durch die sich häufenden und verdichtenden Loops fast nicht mehr wahrnehmen lässt. Gewalt, Brutalität, Vernachlässigung, Liebe, Sorge, Hilfe, alles auf einem Screen.
Donnerstag, 12. Mai 21:00
05.05.2011
Kurz vor unserer moderierten Sondersendung “Film frei! – Festivaledition VIS 2011″ am 14. Mai um 20 Uhr, die nicht nur ein Festivalspecial sondern auch die 100. Sendung ist, noch einmal ganz gewohnt und alt bekannt.
FILM: Tabe Akhar (Endfever)
Nahid Ghobadi
Iran 2006, 12 min
Das Freiluftkino welches der Filmvorführer hier mit Hingabe betreut, ist schon durch seine schiere Kulisse eine Augenweide, die Liebe zum Detail bei den Projektionen unterstreichen dies wohl nur. Das Portrait eines Enthusiasten!
FILM: Den Strand Entlang (Along The Beach)
Tim Berger
Deutschland 2008, 5 min, deutsch
Die Zuschauerränge des Kinosaals rücken hier in den Fokus, von der Leinwand ist nichts zu sehen. Der Raum, eben jener des Kinosaals, mit all seinen sozialen Eigenheiten wird zum psychologischen und physischen Erlebnisort.
FILM: Comment j’ai accepté ma place parmi les mortels (How Did I Accept My Place Among Mortals)
Mikael Buch
Frankreich 2008, 26 min, französisch meU
Ein Beziehungsdrama der besonderen Art. Wenn der übereifrige Nachwuchs-Regisseur die Beziehung zu seinem Geliebten aufs Spiel setzt entwickelt sich das im konkreten Fall zu einer skurill liebenswerten Geschichte.
FILM: Startle Pattern
Eric Patrick
USA 2006, 12 min
Ein Spiel mit dem Medium und zwar mit der Technik und den Sehgewohnheiten rund um den Film gleichermaßen. Denn unserem animierter Knetmassen-Held offenbart sich ein Weg aus seiner surrealen Traumwelt in ”unsere” Realität.
Donnerstag, 14. April 21:00
01.04.2011
Selbstverständlich finden auch unsere Nassräume nach ihrer Vorführung im RaumD/Quartier21 ihren Weg ins Fernsehen!
FILM: Résonances
Ismail Bahri
Tunesien 2008, 7 min, Sprache: arabisch meU
Die Badewanne dient hier nicht nur als Resonanzkörper sondern mag auch als Trägermedium für Tinte etwas zweckentfremdet wirken. Wenn die Schrift aber behutsam vom Wasser gelöst ums sich nur langsam in eben jenem zu verlieren, wird daraus ein audiovisuelles Gesamtpaket.
FILM: Nejlepší je pěnivá (Bubblebath is best)
Jan Prusinovsky
Tschechien 2005, 17 min. Sprache: tschechisch meU
Unser Held, ja er ist ein solcher, versucht hier in aller Ruhe sein Schaumbad zu genießen. Aber abgesehen von der Singlebörse im Radio, welche ihn zu allerhand Fantasien mit bösem Ende anstiften, ist es seine Mutter die Unruhe stiftet. Irgendwann wird es Zeit zum ausziehen!
FILM: Sunday Afternoon
Gaia Adducchio
Tschechien/Italien 2005, 13 min, Sprache: tschechisch meU
Hier werden fast schon schaurig schöne Bilder in eine sehr behutsame und ruhige Erzählweise eingebettet. Atmosphärekino also, dass uns die Doppeldeutigkeit der Tiefe von stillen Gewässern wiedermal vor Augen führt.
FILM: Driven By Boredom
Corrinne Bot
Niederlande 2004, 1 min
Der Spiegel der nicht zeigt was er zeigen sollte mag ein Klassiker der Filmgeschichte sein. Hier jedoch fungiert er als Spiegel der Seele, so pathetisch das klingen mag, und führt einem die Gleichzeitigkeit innerer Abgründe und äußerer Belanglosigkeiten vor Augen.
FILM: Ein Scheisstag, es war einmal – es war einmal schön
Valentin Fiala, Klaus Haidl, Nikolaus Eckhard
Österreich 2004, 11 min, Sprache: deutsch
Zwei Männer. Ein Klo. Im Gegensatz zu artverwandten Hollywoodfilmen der 50er-Jahre bietet der Film alles, nur keine Ameisen. Absurditäten reihen sich aneinander aber sympathischer geht’s kaum.
FILM: The Tile-Jail Toilet-Tale
Joao Rodrigues, Soetkin Verstegen
Portugal 2008. 5 min
So liebevoll und surreal zugleich, wie in dieser Animationsperle wurde die Geschichte eines kleinen Mädchens, dass auf die Toilette muss wohl kein zweites mal mal Erzählt. Und dabei sollte es wohl auch bleiben.
Donnerstag 24. März 20:00 Uhr im Raum D des quartier 21 im Museumsquartier
24.03.2011
Wir leuten zur vorerst letzten Runde von FilmFrei! zum anfassen. Im Rahmen des “digitalen Donnerstag” bilden unsere Nassräumen den Abschluss des Abends im Raum D.
FILM: Résonances
Ismail Bahri
Tunesien 2008, 7 min, Sprache: arabisch meU
Die Badewanne dient hier nicht nur als Resonanzkörper sondern mag auch als Trägermedium für Tinte etwas zweckentfremdet wirken. Wenn die Schrift aber behutsam vom Wasser gelöst ums sich nur langsam in eben jenem zu verlieren, wird daraus ein audiovisuelles Gesamtpaket.
FILM: Nejlepší je pěnivá (Bubblebath is best)
Jan Prusinovsky
Tschechien 2005, 17 min. Sprache: tschechisch meU
Unser Held, ja er ist ein solcher, versucht hier in aller Ruhe sein Schaumbad zu genießen. Aber abgesehen von der Singlebörse im Radio, welche ihn zu allerhand Fantasien mit bösem Ende anstiften, ist es seine Mutter die Unruhe stiftet. Irgendwann wird es Zeit zum ausziehen!
FILM: Sunday Afternoon
Gaia Adducchio
Tschechien/Italien 2005, 13 min, Sprache: tschechisch meU
Hier werden fast schon schaurig schöne Bilder in eine sehr behutsame und ruhige Erzählweise eingebettet. Atmosphärekino also, dass uns die Doppeldeutigkeit der Tiefe von stillen Gewässern wiedermal vor Augen führt.
FILM: Driven By Boredom
Corrinne Bot
Niederlande 2004, 1 min
Der Spiegel der nicht zeigt was er zeigen sollte mag ein Klassiker der Filmgeschichte sein. Hier jedoch fungiert er als Spiegel der Seele, so pathetisch das klingen mag, und führt einem die Gleichzeitigkeit innerer Abgründe und äußerer Belanglosigkeiten vor Augen.
FILM: Ein Scheisstag, es war einmal – es war einmal schön
Valentin Fiala, Klaus Haidl, Nikolaus Eckhard
Österreich 2004, 11 min, Sprache: deutsch
Zwei Männer. Ein Klo. Im Gegensatz zu artverwandten Hollywoodfilmen der 50er-Jahre bietet der Film alles, nur keine Ameisen. Absurditäten reihen sich aneinander aber sympathischer geht’s kaum.
FILM: The Tile-Jail Toilet-Tale
Joao Rodrigues, Soetkin Verstegen
Portugal 2008. 5 min
So liebevoll und surreal zugleich, wie in dieser Animationsperle wurde die Geschichte eines kleinen Mädchens, dass auf die Toilette muss wohl kein zweites mal mal Erzählt. Und dabei sollte es wohl auch bleiben.
Donnerstag, 17. März 21:00 Uhr
17.03.2011
Auch diesmal wollen wir das Programm der letzten Veranstaltung im Museumsquartier unserem Fernsehpublikum nicht vorenthalten!
FILM: Hille & Hömmel
Anke Fuchs
Deutschland 2006, 6 min
So eindeutig Gut und Böse hier auch sein mögen, bei zwei Streithammeln ist es oft nicht leicht den richtigen zu erwischen. Und schon steht das Jenseits Kopf und Verbrecher steigen in den Himmel während die Unschuld zur Hölle fahren muss.
FILM: Anthrôpos
Mathieu Tremblay
Kanada 2009, 4 min
Mathieu Tremblay der schon an den visuellen Effekten von The Fountain mitwirkte entführt hier in einen mystisch anmutenden Bildersturm. Ein Sturm der gefangen nimmt und schließlich mit den eigenen Gedanken verschmilzt.
FILM: Last before last (Psycho P.)
Hannes Starz
Österreich 2006, 4min
In diesem Musikvideo für die österreichische Band Psycho P. verliert sich ein, man könnte meinen engelsgleiches, Mädchen in den Tiefen eines Sees. Am Ende ist dann aber doch alles ganz so wie es scheint.
FILM: Peresokhla Zemlya
Ukraine 004, 25 min
Durch einen vom Himmel gefallenen Engel zur Attraktion der ukrainischen Einöde, sieht sich der Zirkusdirektor schnell mit den Schattenseiten seiner selbst konfrontiert. Nicht nur eine Orgie aus tristen und zugleich skurrilen Impressionen erwartet uns hier.
FILM: Boy
Welby Ings
Neuseeland 2004, 15 min
Die Geschichte eines Strichjungen, der die Wahrheit hinter einer tödlichen Fahrerflucht entdeckt. Erzählt in einer visuellen Dichte die sich schnell zu einer tour-de-force aus Bildern die auch vor Verwendung von Sprache nicht halt machen.