“Astronauten sehen was von der Welt” von Georg Csarmann

Ein junger Mann läuft in einem Astronauten-Anzug durch die Stadt. In großen Schritten, entfernt er sich von seinem Elternhaus und trifft  bei seinem „Raumausflug“ auf Menschen, die ganz unterschiedlich auf ihn reagieren: mit Ratlosigkeit, Mitleid, Gleichgültigkeit, mit Bewunderung. Der Kurzfilm lebt durch die melancholische Stimmung des Liedes, dass die Wegbegleiter anstimmen und den Film in ein Musical übersteigern. Am Schluss scheint sich die Atmosphäre gewandelt zu haben,  der Astronaut kann seinen Helm abnehmen. Ein wunderschöner Kurzfilm von Georg Csarmann über gesellschaftliche Zwänge und den Mut aus diesen auszubrechen um seinen eigenen Platz und seine persönliche Freiheit zu finden.

Im Interview mit Felizitas Ertelt, erzählt Georg Csarmann über seine Arbeit als Filmemacher. Er arbeitet gerne in einem fixen Team aus Freunden an seinen Filmprojekten. Er konzentriert sich dabei auf Regie, Drehbuch und auf den Schnitt. Besonders das Zusammenspiel aus Musik und Spielfilmelementen war für Georg Csarmann bei „Astronauten sehen was von der Welt“ ein neues und schönes Experimentierfeld. Georg Csarmann hat viele weitere Pläne, so ist er dabei eine Kurzfilm-Webserie zu entwicklen: www.somewhereshorts.com

Die neue Filmecke mit Georg Csarmann  zu sehen ab 5.5.2011 auf Okto.