Teil 2 der Serie klärt Grundsätzliches: Was ist eine Bank? Was ist eine Raiffeisenbank? Eine Raiffeisenlandesbank? Eine Zentralbank? Wem gehört und wer organisiert das alles? Und was hat das mit der Kpdsu zu tun?
“Ein Mangel an Eisen ist schlecht für den Körper. Das ist allgemein bekannt. Ein Mangel von Raiffeisen wäre demgegenüber gut für die Demokratie. Eine zu hohe Raiffeisenkonzentration ist schädlich für den Staat. Das sollte die Gesellschaft langsam begreifen. Eine Serie von Lutz Holzinger und Clemens Staudinger will dazu einen Beitrag leisten.”
AugustinTV hat basierend auf den in der Straßenzeitung Augustin erschienen Texten zum Raiffeisen-Imperium mehrere TV-Beiträge erstellt.
Teil 1 am 20. Oktober 2011 – 21 Uhr
Teil 2 am 17. November 2011 – 21 Uhr
Teil 3 am 15. Dezember 2011 – 21 Uhr
„Stop Armut! – Kreative Ideen gegen Armut“ rückt mit einem kreativen filmischen Zugang Menschen mit Armutserfahrung in den Vordergrund.
Das Projekt wurde im Rahmen des Europäischen Jahres zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung umgesetzt – mit dem Ziel, armutsbetroffenen Personen zu ermöglichen, sich mit eigenen künstlerischen Beiträgen gegen die Armut zu engagieren. Es trägt so zu einem Abbau von Klischees und Vorurteilen in der Betrachtung und Wahrnehmung Armutsbetroffener bei. Denn der Blick auf Menschen, die mit wenig Geld ihr Auskommen finden müssen, ist oft von stereotypen Bildern geprägt – BettlerInnen in abgetragener Kleidung, oder auf Parkbänken schlafende Obdachlose.
Wenn über Armut berichtet wird, geschieht dies kaum aus der Perspektive der Betroffenen. Wenn es auch mehr als genug statistisches Material über Armut in Österreich gibt, wird die Stimme jener, die selbst in Armut leben, kaum gehört, ihre Sicht auf die Dinge nur selten gezeigt. Armutsbetroffene werden meist nur befragt, beforscht, beobachtet. In „BLICKWECHSEL“ brechen sie nun aus ihrer Rolle als Objekt aus und werden zu AkteurInnen.
Der Film
Mit dem Filmprojekt „BLICKWECHSEL“ wird die Perspektive umgedreht: Nicht über Menschen mit Armutserfahrung wird berichtet, sondern vier Menschen erzählen – ausgestattet mit einer Kamera – ihre eigenen Geschichten: Sie filmen, was ihnen Kraft gibt, weiterzumachen, auch wenn sie sich „gestrandet“ fühlen; sie zeigen, wie es ist wenn „das Geld, das du hast, dir nicht gehört“; sie erzählen, wo sie Ruhe finden im schwierigen Alltag; sie beschreiben, wie sie um das Recht auf ein Leben in Würde kämpfen.
Die AkteurInnen/ProtagonistInnen werden von erfahrenen FilmemacherInnen begleitet und unterstützt und finden gemeinsam die Geschichten, die sie mit den ZuschauerInnen teilen möchten.
Augustin TV am 30. Juni um 21 auf OKTO eine Woche lang zu sehen: Ausschnitte des Impuls-, und Ideentages
ARM GEGEN ÄRMER?!
“Arm gegen Ärmer?! Roma, Asylbewerber und die “Einheimischen” ? Armut in verschiedenen Kulturen.”
Das war der Titel eines eintägigen Impulstages deutschsprachiger Straßenzeitungen, den die taz gemeinsam mit dem Romano Centro in Wien, dem Berliner Jugendnetzwerk Amaro Drom und zahlreichen deutschsprachigen Straßenzeitungen unter Förderung des österreichischen Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz organisiert hat.
Einen Tag lang unterhielten sich dabei am Freitag rund 40 Teilnehmer aus Österreich und Deutschland in Wien über die Hintergründe und Probleme eines Verteilungskampfes, der auf unterster Ebene stattfindet.
AUGUSTIN TV UND EINGSCHENKT.
Neuigkeiten: Augustin TV stellt die eing`SCHENKtfolgen, nachdem sie eine Woche lang auf OKTO gezeigt wurden ins Netz.
Am 13. Mai fand der einzige “Freitag der Dreizehnte” des Jahres 2011 statt. Augustin TV war mit dabei und fragte nach, was unter dem Begriff “Öfftenlicher Raum” zu verstehen sei.
Am 1. Mai 2011 fand auch in Wien die EUROMAYDAY statt. AugustinTV war mit dabei. Außerdem beantwortet der Sozialexperte Martin Schenk (Diakonie) Fragen zum Thema Prekarisierung.
Marian teilt im Gespräch mit Augustin TV mit, woraus sie ihre Stärke bezieht und Kraft bekommt, ihr nicht einfaches Leben zu gestalten.
„ Take your mind away from what you dont like and fokus at the thing you like.
I dont fokus at the negativ part because the negative part can change in one second“
Vor dem Innenministerium hielt die Menschenrechtsorganisation SOS Mitmensch in der Früh eine Kundgebung ab. Vorsitzende Nadja Lorenz übergab gemeinsam mit weiteren prominenten Unterstützern – darunter Kabarettist Josef Hader und Flüchtlingshelferin Ute Bock – “Unrechtspakete” an Vertreter des Innenministerium.
Mehr als zwölftausend Menschen haben bis jetzt schon per Email gegen das neue Fekter’sche Unratspaket protestiert. An die hundert DemonstrantInnen deponierten heute früh bei eisiger Kälte vor dem Innenministerium am Minoritenplatz symbolische Pakete mit dem Vermerk „return to sender”.