Karl Heinz Bloyer
14.02.2012
Montag, 19. Dezember 2011, um 20:30
und Wiederholungen:
20. Dezember: 02:05, 18:30 – 21. Dezember: 16:30 – 22. Dezember: 00:05, 14:30 -23. Dezember: 04:40, 12:30 – 24. Dezember: 10:30 – 26. Dezember: 08:30
BLOYER
Was wird es davon geben wenn der Professor und auch der Student sture Menschen sind, obwohl das Ansehen und die Anerkennung gegenseitig ist? Eine besondere Angelegenheit des Art Movement Teams war es, den Künstler damit zu überraschen, dass es ein paar Aufnahmen von seinem Geburtsort machte. Wie es sich jetzt herausstellte, war er selbst seit 57 Jahren nicht mehr dort. Wo wird ein ausgestelltes Bild angespuckt und der Künstler fühlt sich damit trotzdem nicht beleidigt? Ob ein essbares Kunstwerk ein Ablaufdatum braucht? Wo stehen die Busen in Richtung Himmel und wie ist es möglich zu “heilen”? Welche “Bibliothek” ist in Wien die ganze Nacht offen? Mit welchem Auto war Yoko Ono in Wien? Kann die Ordnung die konsequente Unordnung sein? Das sind einige der Fragen, worauf wir in dem Film eine Antwort bekommen. Dabei gehen wir von einem Lokal zum anderen, bis wir eine Tischschublade finden, wo ein unbekannter Jemand für uns eine Botschaft hinterlässt und wir für einen Unbekannten auch eine hinterlassen können. Das ist freilich nur der Schlagobers auf dem Kaffe, das Wesen des Filmes ist von Anfang bis Ende die Bildende Kunst.




Fotos aus dem Film. © Balint
Trailer:
http://youtu.be/UW9cGj_0_vU
Michael Hedwig
15.11.2011
Montag, 21. November 2011, um 20:30
und Wiederholungen:
22. Nov.: 02:05, 18:30 – 23. Nov.: 16:30 – 24. Nov.: 00:05, 14:30 – 25. Nov.: 04:40, 12:30 – 26. Nov.: 10:30 – 27. Nov.: 00:30, 08:30 – 28. Nov.: 08:30
Michael Hedwig
Der Film fängt mit “U”, an und endet auch mit “U”: Ufogel und U-Bahn! In einer wunderschönen Umgebung, wo unser Hauptheld an der Sommerakademie in Dölsach unterrichtet, wo es dem seltsamen Holzhaus, dem Ufogel, gelungen ist “herunter zu fliegen”. Wie viel Zeit verbrauchen WienerInnen und wie viel Zeit benötigen ländliche BesucherInnnen für eine Ausstellung? In Lienz und auch auf anderen Schauplätzen bekommen wir Antworten auf unsere Fragen. Wir hören von körperlichen und geistigen Ahnen, die mehrere tausend km voneinander entfernt leben. Könnte es auf die künstlerische Arbeit einen Einfluss haben, wie viele Geschwister man hat? Wie gelangt ein nackter Mönch über den Kopf eines Menschen? Zwischendurch verkehren ständig U-Bahn Garnituren. Schließlich werden wir erfahren dass die künstlerische Ästhetik manchmal auch mit Brandschutz und baupolizeilichen Vorschriften zu tun hat. Es kommt auch zur Sprache, dass die U-Bahn ein einzigartiger Ort des zwischenmenschlichen Zusammenlebens ist. Doch nun empor, vom dunklen Schacht entgegen dem blauen Himmel!






Fotos aus dem Film. © Balint
http://youtu.be/I8blb6cyHbY
Franz Xaver Schmid
16.10.2011
Montag, 24. Oktober 2011, um 20:30
und Wiederholungen:
25.Oktober: 02:05, 18:30 – 26. Oktober: 16:30 – 27. Oktober: 00:05, 14:30 – 28. Oktober: 04:40, 12:30 – 29. Oktober: 10:30 – 30. Oktober: 00:30, 08:30 – 31. Oktober: 08:30
Hommage an FRANZ XAVER SCHMID
Anzing liegt in der Nähe von Würmla und Würmla ist in der Nähe von Neulengbach. Was dort passierte, hatte Niederösterreich, laut Dr. Dieter Ronte, dem damaligen Direktor des Museums Moderner Kunst im Palais Liechtenstein, eine Vorreiterrolle in der Republik übernommen. Wen sehen wir anno dazumal 1984, in einem „gewöhnlichen” Bauernhof? U.a. Staudacher, Nitsch, Stefan Weber von Drahdiwaberl, nehmen an einer „kleinen Landpartie” teil. War diese Landpartie wirklich klein? Wie schaut der Hof heute aus? Wer wohnt dort und warum dieser Wechsel? Künstler, verflogene Gefühle, Landschaft und Kunstwerke, was bedeuten sie und wo stehen die Skulpturen heute? Franz Xaver Schmids Super-8 Filme verfolgten und unsere Aufnahmen verfolgen mit seinen die Geschehnisse. Später befinden wir uns sogar innerhalb eines Kunstwerkes, dieses Jahrzehnte lang Franz Xaver Schmids Tätigkeitsort war. Zum Schluss hören wir einen außergewöhnlichen Abschied aus einer anderen Kunstart.









Fotos aus dem Film. © Balint
Klick hier,↓ das ist eine 30 Sek. Filmvorschau.
http://youtu.be/Bsnp9sbvFck
Tag der Sprachen
17.09.2011
Am 26. September 2011, ist im OKTO TV, der TAG DER SPRACHENVIELFALT.
Wir sind mit dem Film über den Bildhauer VIRGILIUS MOLDOVAN auch dabei – siehe Artikel unten.
Ein persönlicher Auftritt, anlässlich dieses Tages der SPRACHEN, ist als Vorankündigung im OKTO TV und auf YOU TUBE zu sehen.

© OKTO TV
Ein Klick: http://youtu.be/Wi30DhO7c5I
Virgilius Moldovan
09.09.2011
Am 26. September 2011, um 20: 30
und Wiederholungen zu verschiedensten Zeiten:
27. September: 02:10, 18:30 * 28. September: 16:30 * 29. September: 00:05, 14:30 *30. September: 04:40, 12:30 * 01. Oktober: 10:30 * 02. Oktober: 00:30, 08:30 * 03. Oktober: 08:30
VIRGILIUS MOLDOVAN
Zwei kompetente Personen ergreifen in dem Film das Wort, ob denn Kunst eine eigene Ausdrucksweise hat? Im Essl Museum bemühen sich, zwei vielversprechende Gestalten in der „bildhauerischen Sprache”, (Heilende Akrobatik), das menschliche Wesen der katholischen Kirche zu verkörpern. Danach kriegen wir Antworten auf folgende Fragen. Was geht G.W. Bush ein zwei Meter großes Baby an? War das Gras auf Bildern wirklich immer grün? Wie fertigt man hauchdünne Finger und majestätische Gazellenhälse an? Kann es sein, dass dies mit harter physischer Arbeit, mit Hackenschlägen erfolgt? Wie frei ist die Kunst heute? Wer würde vermuten, dass man, obwohl heutzutage alles darf, doch nicht alles erlaubt ist. Virgilius Moldovan sagt zwischen zwei Hackenschlägen, dass er Bildhauer ist, sich gar nicht als Künstler benenne, das passe vollkommen. Zum Schluss bekommen wir eine kurze Kostprobe vom gewählten Sprachgebrauch.







Bilder aus dem Film. © Balint
Trailer auf You Tube anzuklicken: http://youtu.be/sc2tsp1GCNs
Isolde Jurina
08.08.2011
Montag, 29. August 2011, um 20:30
und Wiederholungen
30. August: 01:35, 05:40, 18:30- 31. August: 16:30, 22:00- 01. September: 14:30- 02. September: 05:40, 12:30- 03. September: 10:30- 04. September: 06:35, 08:30- 05. September: 08:30

Wer ist die geheimnisvolle Frau, die eigentlich ein Mann ist, die nur kocht, putzt und das Haus in Ordnung hält? Ist sie böse oder soll er (sie) nur ein Schicksal erfüllen helfen? Aber hier hat alles symbolischen Charakter und alles ist so wahr wie im Märchen. Isolde Jurinas „anschmiegsame” Texte, die Gedichte, der Aufbau der Verhältnisse, die Kulissen, ihre Inspirationen auf die DarstellerInnen sind ebenso treffend, wie die Arbeit von Franz Xaver Schmid mit der Super-8 Kamera und der unglaublichen Futzelei auf dem Schneidetisch – wahrscheinlich in der Küche. Die zwei Künstler haben Bravouröses geschaffen. Wir, die den Film bearbeiteten, wurden trotz technischer Holprigkeiten, in die Welt der schmerzhaften Schönheit dieses Märchens, einfach hineinverzaubert. Kein Wunder, auch alle übrigen DarstellerInnen haben das Bestmögliche aus sich herausgeholt, besonders der Mann der die Haushälterin gespielt hat. In der Einführung vor dem Film, würdigt und bewertet Dr. Klaus Albrecht Schröder (Direktor der Albertina Wien), der auch Franz Xaver Schmid gut kannte, die künstlerische Tätigkeit Jurinas vor zwei ihrer Bilder, die unter anderen damals von der Albertina angekauft wurden. Ebenso sehen wir Perlen aus den letzten Perioden ihres Lebenswerkes, die ebenso schmerzhaft schön, wie der Film sind, während Hansi Hubmer, die Erbin dieses Filmes und der Witwer Hans Kmiecik über die furorischen Verhältnisse des Zustandekommens des Filmes sprechen. Kann sein, dass wir jemandem geholfen haben, von neuem zu „entdecken”?







Fotos aus dem Film. © Balint
http://youtu.be/H7Px5y65DLw
Ulrich Gansert
23.07.2011
Montag, 01. August 2011, um 20:30
und Wiederholungen
Ulrich Gansert
02. August: 01:35, 05:40, 18:30 – 03. August: 16:30, 23:00 – 04. August: 14:30 – 05. August: 04:40, 12:30 – 06. August: 10:30 – 07. August: 01:00, 08:30 – 08. August: 08:30
In dem Film ist von einer Underground Kunstbewegung die Rede, die eigentlich eine international vernetzte „Verschwörung” gegen die aktuelle Kunst ist. Es taucht die Frage auf: Kann ein Professoren Titel erlöschen? Wir werden hören, dass Ulrich Gansert seit mehr als 50 Jahren Wandzeitungen, damals schon als junger Pionier in der DDR, konstruiert. Davon erarbeitete er bis heute seinen emblematischen Stil. Kann das Schreckliche schön sein? Rilke hat geschrieben: „Das Schöne ist nur des Schrecklichen Anfang“. Gansert hat diesen Gedanken als eigene Philosophie verinnerlicht und künstlerisch umgesetzt. Am Abend treffen die KünstlerInnen zu einer Tischgesellschaft zusammen, um zu essen, zu trinken und über aktuelle „brennende“ und unaktuelle „klebende“ künstlerische Themen zu diskutieren. Wir sehen unseren Künstler „unendlich“ malen. Ausstellungsstücke werden gezeigt, Vögel, Flugzeuge, Schiffe, usw., welche er aus Papier, Draht und Federn klebte und verlötete. Ulrich Gansert fotografiert, malt und redet über den Schrecken und die Schönheit. Die ZuschauerInnen können noch einen Einblick in das österreichische Parlament nehmen, wenn sie mit uns einen Einblick nehmen wollen.









Fotos aus dem Film. © Balint
http://youtu.be/T85vqgTrH0E
Franz Schwarzinger
28.06.2011
Montag, 04. Juli 2011, um 20:30
und Wiederholungen
05. Juli 01:35, 05:40, 18:30 – 06. Juli 16:30, 22:00 – 07. Juli 14:30 – 08. Juli 05:40, 12:30 – 09. Juli 10:30 – 10. Juli 00:30, 08:30 – 11. Juli 08:30
Franz Schwarzinger
Franz Schwarzinger stellte schon als 25-jähriger mit prominenten Künstlern aus, unter anderen mit Nitsch, Frohner und Staudacher. Letzterer kaufte bereits bei der ersten Begegnung in der Galerie Chobot eine Schwarzinger Zeichnung. Manfred Chobot schrieb im Katalog – GESTUS RITUS RITUAL – (Präsentation Anzing 6 /1984): ”SCHWARZingers köpfe treiben es BUNT… im kopf spuken gedanken.” Der Film sucht nach Antworten, wie Schwarzinger in unserer getriebenen Welt, seinem eigenen Stil treu bleiben konnte? Vier Kunstfachleute ersten Ranges sprechen über Schwarzinger, dementsprechend kriegen wir ein interessantes Bild über ihn und seine vergangenen 30 Jahre. Mehrmals taucht die ”heiße” Frage auf: Figurative oder Nonfigurative Kunst? Kurze Zeit sehen wir auch einige Ausschnitte aus dem Super 8 Film von Franz Xaver Schmid, von 1984, aus Anzing. Wir sehen dem Künstler heute in seinem Atelier in Pressbaum, wie er an einem 9-teiligen Großbild arbeitet. Folgende Fragen werden beantwortet: Wie schaut eine „Kopfkuh” aus? Was ist der Unterschied zwischen „dreidimensionaler” und zweidimensionaler Malerei? Wir sehen Kunstwerke, aus Keramik, rollen. In einer Ausstellung wird das „Rotwild” nicht gegessen, sondern getrunken. Der Film ladet Fachleute, als auch arglose Zuschauer für einen halbstündigen Ausflug in Schwarzingers eigenartige (Kunst)welt ein.








Fotos aus dem Film. © Balint
http://youtu.be/fXTlrfVN49U
Hubert Thurnhofer
25.05.2011
Montag, 06. Juni 2011, um 20:30
und Wiederholungen
07.Juni: 01:35, 05:40, 18:30 - 08. Juni: 16:30, 22:00 – 09. Juni: 14:30 – 10. Juni: 04:40, 12:30 – 11. Juni: 10:30 – 12. Juni: 02:20, 08:30 – 13.Juni: 08:30
Parallelaktion Kunst
Hubert Thurnhofer – Galerist
Das Art Movement Team machte den Ringstraßen Galerien „der Kunstraum”, im ersten Bezirk, einen Besuch. Es war ein festliches und vielfältiges Ereignis, von einer Kunstmesse bis zu einer Preisverleihung. In dem Film können die Zuschauer eine Skulptur sehen, welche nur wenige Menschen kennen, obwohl sie als der größte und schwerste Kunstpreis Europas gilt. Womit überschwemmen die Tiroler „Emigranten” die Welt, besonders die Bereiche des Wiener Untergrundes? Welche ist die älteste Tageszeitung der Welt? Wie weit kann man den Superstar, Megastar und Helden von morgen steigern? Was muss mit einem Kunstwerk passieren, dass eine Zeitung überhaupt darüber schreibt? Womit beschäftigt sich Willy Puchner, wenn er nicht mit Pinguinen auf Weltreise ist? Wie funktioniert das Kunstleben und was hält es im Gang? Die Kunstfachleute bemühen sich in unseren neuesten Film, unter anderem auf die oberen Fragen zu antworten und wir können „nebenbei” die Bilder einer internationalen Messe anschauen.






Fotos aus dem Film. © Balint
http://youtu.be/Z0bVaXPa8oo
Erika Seywald
01.05.2011
Montag, 09.Mai 2011, um 20:30
und Wiederholungen:
10. Mai: 01:35, 05:40, 18:30 – 11. Mai: 16:30, 22:00 – 12. Mai: 14:30 – 13. Mai: 05:40, 12:30 – 14. Mai: 10:30 – 15. Mai: 00:30, 08:30 – 16. Mai: 08:15
ERIKA SEYWALD
Die Unruhe der Farben
Nach der Kunstakademie studierte sie in der Türkei die Höhlen, oder malte in der Nacht die Berge. Der Film erzählt uns: Wie kommen die Steinkörnchen auf die Bilder, die sie letztendlich wieder abkratzt? Wie kann es sein, dass man figurativ denkt, aber abstrakte Werke erzeugt? Ihr Image ist, dass, während sie malt, das Licht bis frühmorgens brennt, sie aber dann um 8 Uhr wieder „volle Wäsche” unterrichtet. Als Schulkind malte sie ein Gebäude mit Kinderfantasien voll, obwohl sie wusste, dass dieses kurz darauf abgerissen wird. Welchen Vorteil hat eine Lehrerin, im Facebook ihrer SchülerInnen zu sein? Unter anderem kriegen wir einen kurzen Einblick am Tag des offenen Ateliers…







Fotos aus dem Film. © Balint
http://youtu.be/4lRU8vIYxFE